Soeben kam mir eine bekannte Melodie in den Sinn - von der mir partout nicht einfallen wollte, aus welchem klassischen Stück sie stammt.

Bei dieser Gelegenheit habe ich nun 50 Jahre nach dessen Erfindung endlich von der Existenz des Parsons-Codes erfahren. Man gibt mit Buchstaben vom Startton (*) aus an, ob der jeweils nächste Ton höher (Up), tiefer (Down) oder gleich hoch (Repeat) ist. Mit dieser Zeichenfolge (z. B. *DDUDDUUU) kann man dann bei musipedia.org/melodic_contour.… in der Datenbank der Musikstücke suchen lassen.

Meine Melodie stammt aus „Der Schwan" von Camille Saint-Saëns.

#Melodieerkennung #Musikerkennung #Parsons-Code #KlassischeMusik #Musipedia #Musik

by Melodic Contour: Musipedia Melody Search Engine

A search engine for tunes and musical themes and a collaborative music encyclopedia. Only the melody needs to be known to search Musipedia or the Web. The melody can be played on a keyboard or whistled or sung to the computer. The Musipedia collection is editable by anybody, just like Wikipedia.

@musenhain Wie cool ist das denn!?

*RUURDDDDRUURDR

Was habe ich hier gesungen? (Hoffentlich korrekt...)

@tastenzeux Sieht für mich nach „Freude, schöner Götterfunken" aus Beethovens 9. Sinfonie aus. 🙂

@musenhain Das ist absolut korrekt!

(Dieses musipedia-Dings kam übrigens nicht drauf).

@tastenzeux
Meinen Lösungsversuch habe ich nur im Kopf absolviert (ischwör!) und erst jetzt bei Musipedia nachgesehen: Bei mir ist Beethovens 9te, 4. Satz in den Suchergebnissen (auf „classical" reduziert) gleich der erste Treffer, allerdings sind Freu-de und und Toch-ter als halbe Noten im Notenbild aufgeführt.
@musenhain Waaaah! Das habe ich komplett überlesen,. Ich habe nur was von Dmi Choral, 4th movement gelesen und - genau! - gesehen, dass da halbe Noten waren, wo ich Viertel erwartet hätte.
Dann funktioniert das wohl doch...
@tastenzeux Eigentlich bin ich sogar (zusätzlich) erstaunt, dass trotz Deiner Buchstabenfolge mit Vierteln das Ergebnis mit den halben Noten gefunden wird.
Wobei es durchaus sein kann, dass zu einer Melodie mehrere Lesarten in Buchstaben hinterlegt sind. Sonst müsste die Suchlogik ja eigenständig längere Notenwerte in mehrere kürzere (bis zu welcher Mindestlänge?) zerlegen, um auch zu dergestalt übermittelten Suchanfragen den konkreten Treffer liefern zu können.