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Auch wenn es tendenziell auf dem Dorf ruhiger ist, gibt es doch einige Ausnahmen und Regeln die man beachten sollte (also allgemein):
Erstens: Stell dich nicht so an. Ja klar nervt es, wenn irgendwelche Jugendliche mit dem neuen Edelstahlauspuff am Trecker durch die Gegend Düsen, jedoch hast du dafür 95% des Rest des Tages deine Ruhe.
Zweitens: Geben und Nehmen. Du beschwerst dich nicht direkt bei allem und im Gegensatz dazu darfst du auch mal ganz entspannt nebParty feiern und Nachts lauter sein.
Drittens: Landwirtschaft hat Vorrang. Besonders wenn man in die Nähe von einem Bauernhof zieht ist es durchaus möglich, dass es am Wochenende oder Nachts mal lauter zugeht. Abgesehen davon, dass das alles legal ist (Begrenzungen für Ruhezeiten gelten für unaufschiebbare Arbeiten in der Landwirtschaft nicht), gilt hier auch wieder Regel Nr. 1. Zudem ist das etwas womit man rechnen muss, wenn man in die Nachbarschaft von einem Hof zieht
Viertens: Nur Sprechenden Menschen kann geholfen werden. Wenn ihr euch doch mal beschweren wollt, regelt das erstmal unter 4 Augen. Natürlich könnt ihr direkt die Bullen rufen, aber damit macht ihr euch nicht gerade beliebt und besonders auf dem Dorf wollt ihr nicht neben Nachbarn leben, die euch hassen.
Es gibt oftmals sowas wie Kirchenräte/Vorstände. Da kann man das durchaus ansprechen, ist vermutlich nicht erfolgreich wegen der guten alten “haben wir schon immer so gemacht” Mentalität, aber man kann es probieren.
Übrigens eine andere Sache, wenn man es darüber probieren will lohnt es sich vorher auch schon sich irgendwo im Dorf einzubringen denn ansonsten ist man lediglich “der Zugezogene der sich immer beschwert”. Wie da die Erfolgschancen aussehen kann man such glaube ich selber ausmalen.