Kann mir jemand bei der Interpretation der Stromdaten von #TransnetBW für gestern (20.09.) helfen? Von 0:00 bis 8:00 Uhr war die Regelzonenlast höher als die vertikale Netzlast und entsprach fast der kompletten Erzeugung in der Regelzone. Dann müsste die Regelzonenlast die Summe aus Verkauf an Verteilnetze (in meiner Regelzone) plus überregionaler Verkauf an andere Übertragungsnetze sein, richtig?
Ab 8:00 Uhr war die Erzeugung höher als das, was regional und überregional nachgefragt wurde, die Wasserspeicher nahmen den Überschuss ab.
Ab 10:00 Uhr wurde in den Verteilnetzen mehr Strom produziert als nachgefragt. Dies und "Stromdruck" aus anderen Übertragungsnetzen führten zu einem Angebot weit über der Regionalzonenlast, noch mehr wurde an Wasserspeicher abgegeben.
Ab 17:00 Uhr war netto

wieder Nachfrage in den Verteilnetzen, so dass die Wasserspeicher auch nicht mehr einspeicherten, die Regelzonenlast war wieder identisch zur Erzeugung.

Waren die dynamischen Strompreise jetzt nur während der Wasserspeicher-Einspeisung niedrig? Wären die Preise bei höherer Genauigkeit noch niedriger in der Zeit, in der das Verteilnetz Überschüsse produziert?

https://www.transnetbw.de/de/transparenz/marktdaten/leistungsbilanz

Zum Vergleich: Zu Beginn des 18.09. sieht es für mich so aus als hätte es in der Nacht "Stromdruck" durch Windkraft aus anderen Übertragungsnetzen gegeben, der die Gesamtnachfrage (Regelzonenlast) überstieg.

Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.