Kein einziger derjenigen, die sich über mangelnde „Meinungsfreiheit“ beklagt, „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ grölt oder „Cancel Culture“, „Zensur“ oder das Recht fordert, über alles „Witze“ zu machen, wird protestieren, wenn „Linke“ & Demokraten mundtot gemacht werden. Sie applaudieren.
@Volksverpetzer
Ziel derer, die sich heute über mangelnde "Meinungsfreiheit" beklagen ist, unwidersprochen Schmähungen und Lügen zu verbreiten . Aber selbstverständlich geht es nur um die eigene Position, andere Meinungen verkraften diese Menschen nicht.
@Thomas8998 Ja klar, es geht immer nur um die *eigene* Freiheit. Seit ewig wir der Begriff "Freiheit" falsch verstanden. @Volksverpetzer
@Thomas8998
"Dulden" ist das Wort, nicht "verkraften".
@Volksverpetzer
@jkruse_de @Volksverpetzer Dulden müssten sie andere Meinungen, aber das fällt ihnen schwer..
@Thomas8998 @Volksverpetzer Eben wie Charlie Kirk am Ende, den es nicht um Meinungsfreiheit ging, sondern um das Privileg eine Bühne für seine Meinung zu bekommen und die abweichende Meinung anderer Menschen dafür still ertragen hat, wenn er sie nicht im Social Media anschließend vermarkten konnte.

@Volksverpetzer Auf der anderen Seite verstehe ich aber eines nicht. Auf der rechten Seite sehe ich oft, wenn jemand nicht mehr tragbar ist, ist dieser paar Wochen später unter eigenem Brand online und i.d.R. auch relativ erfolgreich.
Auf der linken Seite, bzw jedweder nicht rechten Seite sind die Leute dann weg.

Was hält denn z.B. Kimmel davon ab jetzt, zwar kleiner aber noch im Schwung der Sache, auf Youtube oder so weiter zu machen?

@fabiscafe @Volksverpetzer
Weil er bei Google auch in einem Netzwerk der TechBros sitzen würde. Klar dann ginge auch PeerTube. Damit erzielt man aber keine Einnahmen. Also müsste er eine Patreon-Seite erstellen und er müsste sich von seinem Publikum aushalten lassen. Das ginge. @georgetakei z.B. ist im Fedivers. Evt kennt er Jimmy und kann ihm das Vorschlagen.

@georgetakei would you reach out to Jimmy Kimmel ans aks him to open a PeerTube-Channel?

@stefanrower @Volksverpetzer @fabiscafe @georgetakei

Sowas kann im kleinen Rahmen funktionieren, aber eine Show wie "Late Night with Jimmy Kimmel" kriegst Du so niemals kostendeckend produziert. Und Du kriegst auch schnell keine prominenten Gäste mehr, weil Du kein großes Publikum hast, also für Promotion keinen Wert hast.

@philsuessmann es muss nicht diese Größe haben. Nicht diese Show sein. Wichtig ist nur zu zeigen, "hey, ich bin noch da" und wenn's am Ende ein monatlicher Kimmel + Colbert visual podcast wird, wäre auch richtig fine.
@philsuessmann @fabiscafe @georgetakei @Volksverpetzer
Das er DIE Show dort weiterführt ist illusorisch.
Das muss ein anderes Format sein.

@stefanrower @Volksverpetzer @fabiscafe @georgetakei

Es fragt sich eben, ob Kimmel sowas machen will. Seine Show war sehr locker, entertainment-lastig, zwar viel Trump-bashing, aber ansonsten auch sehr dezidiert unpolitisch. Das im Podcast-Setting weiterzuführen ist nicht einfach.

Und will er stattdessen deep-talkender Interviewer werden? Ich schätze ihn so eher nicht ein.

@stefanrower darin sehe ich eher eine Chance. Ein Bann auf YouTube bietet ihm eine Bühne, einen Schub auf der nächsten Platform der Wahl.
Plattformen zu meiden, aus Angst das man dort Probleme bekommen kann ist was dich klein hält.

@fabiscafe @Volksverpetzer
Theoretisch hält ihn niemand davon ab.

Aber auch auf YouTube bist du als Creator dem Willen eines Großkonzerns schutzlos ausgeliefert.

Wenn Trump Kimmel von YT kicken möchte, macht er eben den Google-Chefs die Hölle heiß. Das Problem ist nicht gelöst, sondern nur verlagert.

@philsuessmann wäre es trotzdem wert es drauf ankommen zu lassen. Das würde ihm Reichweite kreieren. Eben genau was die Rechten machen. Überall hinstellen und im Notfall "seht wie sehr das System gegen uns kämpft" hinstellen.

@fabiscafe Ich hätte da auch überhaupt nichts dagegen. 🙂

Eine Sache würde ich allerdings zu Bedenken geben: Solche Projekte brauchen einen langen Atem. Joe Rogan wurde nicht über Nacht zum weltgrößten Podcaster. Als JRE populär wurde, hatte der bereits ein Jahrzehnt Podcasting hinter sich, in dem sich niemand im Mainstream dafür interessiert hat.

@philsuessmann klar und da sind wir wieder am Anfang von mir. wer nicht anfängt, wer wegbleibt....
Aufhören mit dem "aber", lieber eine "los, mach" Mentalität.
Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, spart man am Unnötigsten.
Vielleicht funktioniert es durch gerechtere Besteuerung von Multimillionären ja auch und z.B. das Hobby Nius fällt weg.
„Man wird ja wohl noch“ … träumen dürfen
@Volksverpetzer "Cancel Culture" ist ja auch ein rechter Kampfbegriff. Wann hören wir auf zu reagieren?

@Volksverpetzer

Klar ! Denn es heisst von nun an
"#OwnSpeech" und nicht mehr "#FreeSpeech".

@Volksverpetzer
Was sagt eigentlich Dieter #hallervorden zu den Thema?