@Volksverpetzer Auf der anderen Seite verstehe ich aber eines nicht. Auf der rechten Seite sehe ich oft, wenn jemand nicht mehr tragbar ist, ist dieser paar Wochen später unter eigenem Brand online und i.d.R. auch relativ erfolgreich.
Auf der linken Seite, bzw jedweder nicht rechten Seite sind die Leute dann weg.
Was hält denn z.B. Kimmel davon ab jetzt, zwar kleiner aber noch im Schwung der Sache, auf Youtube oder so weiter zu machen?
@fabiscafe @Volksverpetzer
Weil er bei Google auch in einem Netzwerk der TechBros sitzen würde. Klar dann ginge auch PeerTube. Damit erzielt man aber keine Einnahmen. Also müsste er eine Patreon-Seite erstellen und er müsste sich von seinem Publikum aushalten lassen. Das ginge. @georgetakei z.B. ist im Fedivers. Evt kennt er Jimmy und kann ihm das Vorschlagen.
@georgetakei would you reach out to Jimmy Kimmel ans aks him to open a PeerTube-Channel?
@stefanrower @Volksverpetzer @fabiscafe @georgetakei
Sowas kann im kleinen Rahmen funktionieren, aber eine Show wie "Late Night with Jimmy Kimmel" kriegst Du so niemals kostendeckend produziert. Und Du kriegst auch schnell keine prominenten Gäste mehr, weil Du kein großes Publikum hast, also für Promotion keinen Wert hast.
@stefanrower @Volksverpetzer @fabiscafe @georgetakei
Es fragt sich eben, ob Kimmel sowas machen will. Seine Show war sehr locker, entertainment-lastig, zwar viel Trump-bashing, aber ansonsten auch sehr dezidiert unpolitisch. Das im Podcast-Setting weiterzuführen ist nicht einfach.
Und will er stattdessen deep-talkender Interviewer werden? Ich schätze ihn so eher nicht ein.
@fabiscafe @Volksverpetzer
Theoretisch hält ihn niemand davon ab.
Aber auch auf YouTube bist du als Creator dem Willen eines Großkonzerns schutzlos ausgeliefert.
Wenn Trump Kimmel von YT kicken möchte, macht er eben den Google-Chefs die Hölle heiß. Das Problem ist nicht gelöst, sondern nur verlagert.
@fabiscafe Ich hätte da auch überhaupt nichts dagegen. 🙂
Eine Sache würde ich allerdings zu Bedenken geben: Solche Projekte brauchen einen langen Atem. Joe Rogan wurde nicht über Nacht zum weltgrößten Podcaster. Als JRE populär wurde, hatte der bereits ein Jahrzehnt Podcasting hinter sich, in dem sich niemand im Mainstream dafür interessiert hat.
Klar ! Denn es heisst von nun an
"#OwnSpeech" und nicht mehr "#FreeSpeech".