Hast Du schon mal bewusst damit aufgehört, ein bestimmtes Rollenspielsystem zu spielen und was waren die Gründe dafür?
Die große Liebe meiner Jugend war Mage: The Ascension. Das Spiel läuft leider in fünf verschiedene Richtungen und kann keine wirklich. Nicht umsonst baut irgendwie jede*r ein eigenes Regelwerk dafür.
Allgemein würde ich aus der WoD nur noch Werewolf: Forsaken und Changeling: The Dreaming zu leiten anbieten.
Mitspielen für nen Abend lässt sich natürlich alles.
@HeyeBodo Das Schwarze Auge. Nachdem ich andere Regelwerke kennengelernt habe, ist mir klar geworden das mir simulierendes Rollenspiel kein Spaß bringt.
Mehrfach Fate ausprobiert, hat nie klick gemacht. Irgendwie nie Bock drauf.
Ich befürchte die Lust an Call of Cthulhu zu verlieren. Ich kann die Sanity Mechanik nicht leiden, die 1920er sind zum 🥱 und die ganzen Fähigkeiten könnten auch gekürzt werden.
@HeyeBodo Ich hoffe mal dass ich noch nie ein Rollenspielsystem unbewusst aufgehört habe. ;)
Meinst du einen absoluten Schlusstrich aus Abneigung, Trauma, Geschmackswandel, und nicht einfach nur "neue Kampagne, neues System"?
Dann eher nein. Wenn jemand auf mich zukommen würde mit dem Wunsch bestimmte Systeme die ich mal durch "bessere" ersetzte habe oder deren Genre einfach nicht mehr so vorkommt, dann könnte ich mir bei fast allen vorstellen das noch mal zu versuchen.
Gut, vielleicht kein Vampire.
Einfach normal gewechselt mit keiner Rückkehr zum alten System wurde in meiner Geschichte viel, aber das ist dann halt nicht ganz so "bewusst". Ich hab schon ewig kein Shadowrun 3 mehr gespielt. Oder D&D 3.0. Oder DSA3. Oder MERS. Oder Torg. Oder The Window. Oder Abenteuer in Magira. Will irgendjemand hier? ;)
@HeyeBodo Es gibt ein paar Systeme denen ich nicht nachweine. oWoD, Savage Worlds, Late Stage D&D 3.5, FATE > 2, Space Gothic, DragonSys… Bei einigen von denen auch von mir als SL zu was anderem gewechselt mit oder ohne zeitgleichen Kampagnen-/Settingwechsel.
Aber ich will jetzt nicht einen Mangel an Versuchung als Tugend zelebrieren ;)
@HeyeBodo DSA, mehrfach, wegen der Muffigkeit des Fandoms. Das hat sich inzwischen etwas verändert :).
Ich habe längere Zeit *nicht* D&D 3.5 gespielt, wegen der auftrumpfenden Mackerhaftigkeit des Fandoms zu Zeiten der Forge-Kriege. Hat sich auch geändert :).
@HeyeBodo
Tatsächlich so einige.
Der Umstieg von DSA 3 auf 4 hat mir nicht gefallen. Das Regel-Klein-Klein ab V4 war mir zu viel.
Exalted - hab ich aufgehört, da es mir zu viel wurde. Zu viele Bücher, Sprüche, Sonderfertigkeiten 😵💫
Shadowrun - auch zu viel, viel zu viel. Viel zu viele Details, Kleinigkeiten, und die Planungsphasen. Kann ich nicht mehr.
Generell bin ich weg von allen simulationistischen Systemen. Mein Spielstil hat sich da einfach gewandelt.
@HeyeBodo Ich habe schon vieles aufgehört - aber weniges davon aktiv und kein einziges Mal wirklich wegen des Systems an sich (maximal wegen dem was Mitspielende draus machen).
Am nächsten dran war #DND5 - ohne es gut zu kennen, scheint es mir stark dazu zu verleiten, Super-Sonder-Spezialcharaktere mit Extra-exotischen Hintergründen zu bauen. Ich bin in meinen Spielvorlieben eigentlich sehr tolerant und komme mit verschiedensten Systemen klar, aber das ist etwas, womit ich mich sehr schwer tue.
@HeyeBodo Shadowrun. Ich bin mir garnicht mehr sicher welche Edition.
Ich fand es irgendwie sehr störend, dass hacken so abgetrennt vom Rest des Spiels ist.
In dem Setting braucht man quasi nen Hacker (und will es vielleicht auch einfach sein) aber die Hacktouren fühlten sich so an, wie wenn der Schurke alleine in nen Haus einbricht während der Rest der Gruppe zuhört.
Zusätzlich dazu hatte ich in der Shadowrun Speilrunde nen Konflikt und das hat negative Assoziationen bei mir verursacht.
@HeyeBodo Bei mir war es #DasSchwarzeAuge und #Splittermond. Beides tolle Systeme. Hatte ich einfach keinen Nerv mehr dazu weder als Spieler noch als leitende Person.
Bei DSA kannst du einfach nichts mehr entdecken. die Spielwelt ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und Bevölkert.
Splittermond gefällt mir schon deutlich besser aber gerade das Ticksystem hat es in sich.
Beide Systeme zu Simulations lastig. DSA allgemein. Splittermond vor allem beim Kampf.
@HeyeBodo Es liegt vermutlich daran, das es am ehesten verfügbar ist in welcher Form auch immer. Im Laden zu kaufen, als erstes in der Suchmaschine bzw. ChatGPT & Co.
Vor allem als einsteigende Person kommt man da am ehesten an einer Gruppe.
Die, die schon Jahre spielen, wissen eher was sie wollen und suchen. Aber als Anfänger wo fängst du am besten an? Auch wenn es all die Anlaufstellen gibt im Netz. Am Ende ist es erstmal die Runde mit Verwandten, Freunden und bekannten.
@HeyeBodo @asathor Mal davon abgesehen dass in einem so kleinen Hobby mit relativ geringem Marketing-Budget der Faktor der existenten Spieler einfach enorm hoch ist, sehe ich jetzt auch ehrlich gesagt keinen kategorisch großen Unterschied.
Faerun und Golarion haben auch keine weißen Flecken, 5E und PF2 sind ähnlich komplex. Im Endeffekt also nur relativ geringe stilistische Unterschiede bei System und Setting, was natürlich aber eher denen auffällt die in dieser Kategorie einen anderen Koordinatenpunkt besetzen (Freud lässt grüßen).
Richtig schräg im Vergleich finde ich da eher die Beliebtheit von CoC in Asien, mitunter da Nummero Uno.
@HeyeBodo
DnD 5e.
Nachdem ich in einer anderen Runde (wieder) mit einem klassenlosen System zu tun hatte (GURPS) war das der Anfang vom Ende.
Plus dieses lausige Fähigkeitensystem.
Plus die extrem starke Ausrichtung auf Kampf.
One-Shots oder kurze Abenteuer würde ich _vielleicht_ irgendwann mal wieder spielen. Aber eher als DM, um über Hausregeln einiges zu justieren.
Aber never ever again längere Abenteuer oder gar Kampagnen.
@HeyeBodo Bewusst aufgehört habe ich eigentlich mit keinen System. Es gibt aber ein paar Systeme, die für mich nicht gut funktionieren.
DSA - Die Welt ist ganz ok, aber Großer Alter, was für ein furchtbares und unnötig kompliziertes System. 😮
Exaltet - Richtig geile Welt, aber umständliches System. Da brauche ich jemanden, der mir sagt, was ich würfeln muss und mir Tipps zur Charakterentwicklung geben kann. 😄
(1/2)
@HeyeBodo
FATE - Würde ich gern mögen, aber ich komme mit diesen Aspekt-Gedöhns einfach nicht klar. Ich befürchte für dieses "Ich laber mir die Probe so zurecht, dass ich der Geilste bin" bin ich einfach nicht eloquent genug. 😅
(2/2)
@HeyeBodo ganz viele Erzählrollenspiele die GMless sind. Ich komme einfach nicht damit klar.
Trinity wegen der Regeln.
Vampire Larp und Vampire Maskerade: weil ich die Intrigen nicht mehr ab kann.
Midgard: wegen des Muffs der Spielendenschaft in den 90er und 2000er. Wirkte halt hart wie eine Sekte.