#pnpde Frage am Mittwoch:
Hast Du schon mal bewusst damit aufgehört, ein bestimmtes Rollenspielsystem zu spielen und was waren die Gründe dafür?

@HeyeBodo

Die große Liebe meiner Jugend war Mage: The Ascension. Das Spiel läuft leider in fünf verschiedene Richtungen und kann keine wirklich. Nicht umsonst baut irgendwie jede*r ein eigenes Regelwerk dafür.

Allgemein würde ich aus der WoD nur noch Werewolf: Forsaken und Changeling: The Dreaming zu leiten anbieten.

Mitspielen für nen Abend lässt sich natürlich alles.

@HeyeBodo Call of Cthulhu. Die Sterblichkeit des Charakters ist für mich unvereinbar mit der umfangreichen Generierung und der impliziten Erwartung an einen ausgearbeiteten Charakter. Macht mir nur schlechte Laune, wenn ich viel Arbeit ins character building rein stecke, aber das Ergebnis schnell und überraschend drauf geht.
@HeyeBodo Wir haben lange Zeit Degenesis gespielt und sind dann zu Savage Worlds als Regelwerk umgestiegen, allerdings der Welt von Degenesis treu geblieben. Zählt das? Hauptgrund waren die zähen Kämpfe. Da kann Savage Worlds natürlich glänzen. - Später bin ich dann von D&D 3.5 auf Savage Worlds gewechselt, weil ich damit alles machen konnte, was den Kindern wichtig war. Schnelle Kämpfe, zB 🤣
@bohemiaspielkunst zählt! Es ging ja nicht ums Setting.
@HeyeBodo Shadowrun. Das ewige planen eines Heists, der in der ersten Minute sowieso auseinander fällt, hat mich nur noch gelangweilt.
@dnddeutsch Mastodon-Beichte: die Schülerpunkband in der ich mit 17 versucht habe Gitarre 🎸 zu spielen, hatte einen #Shadowrun inspirierten Song 😆 Der Sänger war ein großer Fan, der Song auch nicht schlechter als die anderen. Ich finde auch, dass Orks und Co nichts in Cyberpunk-Settings zu suchen haben (genauso wenig wie Shadowrun-Themed Songs im Repertoire von Schüler-Punkbands oder vielleicht doch?)
@HeyeBodo nice! Meine Schülerpunkband damals hieß Käpt'n Iglo und die versoffenen Fischstäbchen 🤣
@HeyeBodo

Shadowrun. Ich wollte es gerne spielen, sehr gerne. Ich mag das setting. Aber die Regeln, die Regeln!

Paranoia. Für ein / zwei Runden mit den richtigen Menschen zusammen sehr lustig. Aber die implizite PvP Dynamik ist nichts für mich, mir ist kooperatives Spielen lieber.

@HeyeBodo Das Schwarze Auge. Nachdem ich andere Regelwerke kennengelernt habe, ist mir klar geworden das mir simulierendes Rollenspiel kein Spaß bringt.

Mehrfach Fate ausprobiert, hat nie klick gemacht. Irgendwie nie Bock drauf.

Ich befürchte die Lust an Call of Cthulhu zu verlieren. Ich kann die Sanity Mechanik nicht leiden, die 1920er sind zum 🥱 und die ganzen Fähigkeiten könnten auch gekürzt werden.

@Bartimaeus @HeyeBodo
Komm zur dunklen Seite! =) Cthulhu Dark find ich da wirklich gut, und erfrischend anders als CoC.

@cgmelch @HeyeBodo Bisher nur einmal gespielt, gerade ist mein Go To Liminal Horror.

Allerdings hab ich Cthulhu Dark gelesen und fand die Tipps zum leiten hilfreich.

@HeyeBodo Ich hab kein Interesse mehr, crunchigere Systeme wie D&D, Pathfinder, Warhammer Fantasy 3 zu leiten. Spielen würde ich sie noch, aber wenn es eine längerfristige Runde wäre, müssten schon viele (zwischen-)menschliche Faktoren dafür sprechen.
Eigentlich nicht gegen ein System, eher für. Etwas neues auszuprobieren. Etwas cooleres. Modern, wie Fate oder massgeschneidert wie Star Wars Saga. Und zurück kann ich ja immer! Aber bei DSA war ich schnell wieder raus, als Spieler. Das lag aber an der, na sagen wir, mässig ausgereiften Co-Spielerschaft. Die Barmaid musste verführt werden. War damals schon nicht mehr meine Schiene. Und: ich hab zwar nicht damit aufgehört, aber Pendragon werde ich aufgrund des fürchterlichen Sexismus nie spielen.

@HeyeBodo Ich hoffe mal dass ich noch nie ein Rollenspielsystem unbewusst aufgehört habe. ;)

Meinst du einen absoluten Schlusstrich aus Abneigung, Trauma, Geschmackswandel, und nicht einfach nur "neue Kampagne, neues System"?

Dann eher nein. Wenn jemand auf mich zukommen würde mit dem Wunsch bestimmte Systeme die ich mal durch "bessere" ersetzte habe oder deren Genre einfach nicht mehr so vorkommt, dann könnte ich mir bei fast allen vorstellen das noch mal zu versuchen.

Gut, vielleicht kein Vampire.

Einfach normal gewechselt mit keiner Rückkehr zum alten System wurde in meiner Geschichte viel, aber das ist dann halt nicht ganz so "bewusst". Ich hab schon ewig kein Shadowrun 3 mehr gespielt. Oder D&D 3.0. Oder DSA3. Oder MERS. Oder Torg. Oder The Window. Oder Abenteuer in Magira. Will irgendjemand hier? ;)

@mhd im Sinne von Schlussmachen mit einem Spielsystem. Ich finde ja schon, dass man auch so rausfaden kann!

@HeyeBodo Es gibt ein paar Systeme denen ich nicht nachweine. oWoD, Savage Worlds, Late Stage D&D 3.5, FATE > 2, Space Gothic, DragonSys… Bei einigen von denen auch von mir als SL zu was anderem gewechselt mit oder ohne zeitgleichen Kampagnen-/Settingwechsel.

Aber ich will jetzt nicht einen Mangel an Versuchung als Tugend zelebrieren ;)

@mhd Abenteuer in Magira? Count me in.
@HeyeBodo Das letzte mal wo ich AiM gespielt habe, waren meine Kampagnennotizen noch in Works für DOS ;)
@mhd @HeyeBodo Auf AiM wär ich auch mal neugierig, aber eher aus historischem Interesse, für einen Oneshot oder Fewshot. Aber ob ich die Zeit hätte... hm. 😅
@mhd @HeyeBodo Ja, Vampire wäre sogar etwas, wo mich schon das Setting nicht im Mindesten reizen würde.

@HeyeBodo DSA, mehrfach, wegen der Muffigkeit des Fandoms. Das hat sich inzwischen etwas verändert :).

Ich habe längere Zeit *nicht* D&D 3.5 gespielt, wegen der auftrumpfenden Mackerhaftigkeit des Fandoms zu Zeiten der Forge-Kriege. Hat sich auch geändert :).

@HeyeBodo ich bin so an dnd 3/3.5 ausgebrannt. Alles an Berechnungen wurde auf Seite des Spielleiters ausgelagert, die Spieler waren nicht daran interessiert sich selbst mit den Regeln zu beschäftigen.
Einer der Gründe warum meine dnd-spiele alle auf b/x fussen, mit vielleicht etwas adnd einschlag
@HeyeBodo hat auch nicht geholfen dass die szenarien alle als railroads angelegt waren

@HeyeBodo
Tatsächlich so einige.

Der Umstieg von DSA 3 auf 4 hat mir nicht gefallen. Das Regel-Klein-Klein ab V4 war mir zu viel.

Exalted - hab ich aufgehört, da es mir zu viel wurde. Zu viele Bücher, Sprüche, Sonderfertigkeiten 😵‍💫

Shadowrun - auch zu viel, viel zu viel. Viel zu viele Details, Kleinigkeiten, und die Planungsphasen. Kann ich nicht mehr.

Generell bin ich weg von allen simulationistischen Systemen. Mein Spielstil hat sich da einfach gewandelt.

@HeyeBodo Oh ja, CoC. Irgendwann hab ich das Prozentsystem und die 1920er nicht mehr ausgehalten.

Paranoia. Mich strengt das Spiel krass an, meine Persönlichkeit passt einfach nicht dazu.

Fate. Hab vor nem Jahr nochmal lokal einen Versuch gestartet, ich komme auf das Konzept einfach nicht drauf klar.

@HeyeBodo Ich habe schon vieles aufgehört - aber weniges davon aktiv und kein einziges Mal wirklich wegen des Systems an sich (maximal wegen dem was Mitspielende draus machen).

Am nächsten dran war #DND5 - ohne es gut zu kennen, scheint es mir stark dazu zu verleiten, Super-Sonder-Spezialcharaktere mit Extra-exotischen Hintergründen zu bauen. Ich bin in meinen Spielvorlieben eigentlich sehr tolerant und komme mit verschiedensten Systemen klar, aber das ist etwas, womit ich mich sehr schwer tue.

@HeyeBodo Ich hatte meine einzige kurze #DND-Runde deswegen verlassen (bzw. bin nach dem ersten Story-Arc nicht mit in die Kampagne gegangen).
Ich würde es aber mit einer anderen Gruppe auch wieder versuchen, also 🤷
@HeyeBodo Paranoia. Nur einmal gespielt, würde ich aber auch nicht nochmal versuchen wollen. PvP im PnP ist mir zuwider.

@HeyeBodo Shadowrun. Ich bin mir garnicht mehr sicher welche Edition.

Ich fand es irgendwie sehr störend, dass hacken so abgetrennt vom Rest des Spiels ist.
In dem Setting braucht man quasi nen Hacker (und will es vielleicht auch einfach sein) aber die Hacktouren fühlten sich so an, wie wenn der Schurke alleine in nen Haus einbricht während der Rest der Gruppe zuhört.

Zusätzlich dazu hatte ich in der Shadowrun Speilrunde nen Konflikt und das hat negative Assoziationen bei mir verursacht.

@HeyeBodo Bei mir war es #DasSchwarzeAuge und #Splittermond. Beides tolle Systeme. Hatte ich einfach keinen Nerv mehr dazu weder als Spieler noch als leitende Person.

Bei DSA kannst du einfach nichts mehr entdecken. die Spielwelt ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und Bevölkert.

Splittermond gefällt mir schon deutlich besser aber gerade das Ticksystem hat es in sich.

Beide Systeme zu Simulations lastig. DSA allgemein. Splittermond vor allem beim Kampf.

@asathor ich finde es voll spannend, dass diese Art von Simulationismus im deutschsprachigen #pnpde noch so beliebt ist. Dass das übergenau beschriebene Aventurien hier so beliebt ist - auch schräg. Da ist irgendwas.

@HeyeBodo Es liegt vermutlich daran, das es am ehesten verfügbar ist in welcher Form auch immer. Im Laden zu kaufen, als erstes in der Suchmaschine bzw. ChatGPT & Co.

Vor allem als einsteigende Person kommt man da am ehesten an einer Gruppe.

Die, die schon Jahre spielen, wissen eher was sie wollen und suchen. Aber als Anfänger wo fängst du am besten an? Auch wenn es all die Anlaufstellen gibt im Netz. Am Ende ist es erstmal die Runde mit Verwandten, Freunden und bekannten.

@asathor @HeyeBodo ich glaube auch, dass der immense Startschub von Schmidt und Knaur aus den Anfangstagen hier immer noch zieht. Bis DnD5 war Rollenspiel in D nahezu synonym mit DSA. Meiner Beobachtung nach ändert sich das jetzt erst, durch Twitch, Youtube und Netflix, wo DnD als Marke präsenter ist. Aber selbst heute werden deutsche Kinder von Rollo-Eltern noch durch den DSA4-Punktekaufirrsinn gejagt. UND DER STAAT TUT NICHTS111!1 ;)
@asathor @HeyeBodo Nachtrag: Es ändert sich auch durch den absoluten Unwillen der aktuellen Rechteinhaber, DSA noch irgendwo außerhalb der eigenen Käufer anzubringen. Aber das ist ein anderes Thema. Wie man ein Quasi-Monopol derart aus der Hand geben kann, werde ich nie verstehen.

@HeyeBodo @asathor Mal davon abgesehen dass in einem so kleinen Hobby mit relativ geringem Marketing-Budget der Faktor der existenten Spieler einfach enorm hoch ist, sehe ich jetzt auch ehrlich gesagt keinen kategorisch großen Unterschied.

Faerun und Golarion haben auch keine weißen Flecken, 5E und PF2 sind ähnlich komplex. Im Endeffekt also nur relativ geringe stilistische Unterschiede bei System und Setting, was natürlich aber eher denen auffällt die in dieser Kategorie einen anderen Koordinatenpunkt besetzen (Freud lässt grüßen).

Richtig schräg im Vergleich finde ich da eher die Beliebtheit von CoC in Asien, mitunter da Nummero Uno.

@asathor Wenn man schon alles im Setting bespielt hat, dann ist da wohl wenig Zauber drin, verstehe ich.
Ich hatte eine Kampagne mit einem Startdatum irgendwo um DSA3 rum, und von da an in einem Bereich von Weiden meine eigene Entwicklung gestartet. Mit Ork-Invasion, lokalen und überregionalen Geheimdiensten etc.
Das hat echt Laune bereitet und wenn das System nicht so naja wäre, wäre es ein Gewinner gewesen. Das Hauptproblem neben dem System ist aus meiner Sicht der Metaplot.
@HeyeBodo

@HeyeBodo
DnD 5e.
Nachdem ich in einer anderen Runde (wieder) mit einem klassenlosen System zu tun hatte (GURPS) war das der Anfang vom Ende.
Plus dieses lausige Fähigkeitensystem.
Plus die extrem starke Ausrichtung auf Kampf.

One-Shots oder kurze Abenteuer würde ich _vielleicht_ irgendwann mal wieder spielen. Aber eher als DM, um über Hausregeln einiges zu justieren.
Aber never ever again längere Abenteuer oder gar Kampagnen.

@mrgroknroll @HeyeBodo
Mein weg führte über D&D, rolemaster, DSA zu Midgard und dann zu GURPS.
@HeyeBodo Noch nicht bewusst, aber die aktuelle Kampagne wird wahrscheinlich die letzte sein, die ich mit einer modernen D&D-Edition leite. Das passt alles nicht mehr zu mir und meinen Vorlieben.
@HeyeBodo Wenn ich Storygames zu Rollenspielsystemen zähle, dann ganz klar diese. Die Metaregeln gehen mir nur auf den Zeiger und ich habe großen Spaß an der Erforschung von Spielwelten, aber gar nicht an der kollaborativen Erstellung derselben. Add: ... und am gemeinsamen Geschichtenerzählen auch nicht. Gar nicht mein Spiel. Ärks! Spotz!

@HeyeBodo Bewusst aufgehört habe ich eigentlich mit keinen System. Es gibt aber ein paar Systeme, die für mich nicht gut funktionieren.

DSA - Die Welt ist ganz ok, aber Großer Alter, was für ein furchtbares und unnötig kompliziertes System. 😮

Exaltet - Richtig geile Welt, aber umständliches System. Da brauche ich jemanden, der mir sagt, was ich würfeln muss und mir Tipps zur Charakterentwicklung geben kann. 😄

(1/2)

@HeyeBodo
FATE - Würde ich gern mögen, aber ich komme mit diesen Aspekt-Gedöhns einfach nicht klar. Ich befürchte für dieses "Ich laber mir die Probe so zurecht, dass ich der Geilste bin" bin ich einfach nicht eloquent genug. 😅

(2/2)

@Glorrion @HeyeBodo Ich setzte mich gerade wieder mit FATE auseinander. Eigentlich finde ich es ganz cool. Ob ich damit Warm werde, weiß ich auch noch nicht. Und vor allem, es dann vernünftig erklären und rüberbringen zu können.
@HeyeBodo Wir geben gerade Ilaris (DSA-Alternativregelwerk) eine Chance, weil einer unserer Spieler uns das demonstrieren wollte und er das total toll findet 😁 Vorher war DSA 4.1.

@HeyeBodo ganz viele Erzählrollenspiele die GMless sind. Ich komme einfach nicht damit klar.

Trinity wegen der Regeln.

Vampire Larp und Vampire Maskerade: weil ich die Intrigen nicht mehr ab kann.

Midgard: wegen des Muffs der Spielendenschaft in den 90er und 2000er. Wirkte halt hart wie eine Sekte.