Hallo Fedi-Power,

jetzt muss ich mal schauen, was hier an Wissen bzgl. #PV vorhanden ist.

Wir haben ein Passivhaus, das wir mit einer #LWWP beheizen. Mein größter Traum wäre, dass ich den nötigen Strom hier erzeugen kann. Unser Dach kommt dafür leider nicht in Frage (Massivdach mit
- Aufdachdämmung,
- dadurch kein Dachstuhl, stattdessen
- nur eine Holzstruktur zum Aufnehmen der Dachplatten, die praktisch
- keine Zugkräfte aufnehmen kann

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Um meinen Traum trotzdem wahr werden zu lassen käme eine Solar-Terrassenüberdachung oder ein Solarzaun in Frage.

Weiß jemand hier, wie das in diesem Fall mit Anschluss ans Netz und/ oder Einspeisevergütung aussieht?
Trotz Speicher und E-Auto werde ich die Energie außer evtl. im Winter nicht verbrauchen können. Was ich nicht möchte ist, dass der Energieüberschuss im Sommer sinnlos abgeregelt wird und damit verpufft.

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Ich bräuchte nichts dafür, aber genutzt sollte die Energie nach Möglichkeit werden.

Weiß hier jemand, ob meine Bedenken richtig sind und ob man evtl. was machen kann?

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@colibri
@colibri

Was bedeutet "Massivdach mit Aufdachdämmung"?

Kenne mich mit Passivhäusern nicht aus, aber für mich klingt das nach Flachdach/Pultdach?

In dem Fall wäre ja Aufständerung mit Ballastierung eventuell eine Option, da hat es keine Zugkräfte, die aufs/ins Dach wirken, aber natürlich statische Fragen. Je nach Lage ist die Schneelastzone aber eh so hoch, dass eine PV Anlage meist locker in die Statik passt.

Ansonsten ist es egal wo du die PV baust, ob aufs Dach, Garage, Zaun

@colibri

Terrasse, entscheidend ist die Maximalleistung in Kilowattpeak (kwp) des Gesamtsystems.

Bis 2kwp und 800W Nutzung wäre die Balkonkraftwerkregelung zutreffend und braucht nur eigene Anmeldung im Marktstammdatenregister (und eventuell simple Installation per Schuko-Stecker). Einspeisevergütung null.

Alles darüber hinaus braucht Elektriker, der das Ding anmeldet und natürlich fachmännisch anschließt. Einspeisevergütung ca. 8 Cent, wenn man den Strom auch selbst nutzt.

@colibri

Wenn die Installateure einmal da sind sollte man maximal belegen, die Installationskosten übertreffen die Materialkosten bei weitem, und für kleine Erweiterungen lohnt sich das dann oft nicht.

Ausrichtung der PV ist fast egal, selbst nach Nord hat San noch 70-80 Prozent des Optimalen Ertrags.

@steffen_heublein
Es ist ein Satteldach mit 34 Grad Dachneigung.
@colibri Ah, dann wird das da eher schwierig, stimmt.