Am letzten Freitag bin ich von #Mergoscia nach #Cardada, allein der letzte Reiseabschnitt mit dem kurzen Quartierbus war ein Erlebnis, er musste in zwei Kurven zurücksetzen und beim Wendeplatz mehrmals sägen. Aus meiner beruflichen Sicht ein (finanzieller) Alptraum, hier den ÖV zu organisieren. Alleine die extrem steile Topografie zwingt zu einer Haltestellendichte die andernorts sinnlos wäre. Ausserdem wars im Norden trocken und im Tessin unten erst mal gar nicht…
Mergoscia ist schön und die Strasse bald fertig. Die Pfade zwischen den Häusern lassen Zweifel aufkommen ob man gleich vor einer privaten Küchentür steht oder ob das der öffentliche Weg ist, da kommt der hässliche Müll/ Wegweiser grad gelegen.
Dann wirds schnell einsam, die Landestopografie hat schon lange niemanden mehr zum Kartieren vorbeigeschickt, die Bewohner kümmern sich nicht um Kartenfehler. Die Wege verfallen, wie die abgelegenen Häuser. Manchmal rettet jemand eines und seine Nachkommen lassen es wieder verfallen. Aus Stein wird Haus und dann wird es wieder zu Stein 🤷🏻‍♀️
Auf einer der vermutlich letzten Ziegenalpen vorbei. Offenbar muss man die 🐐 vom Klettern auf den Dächern abhalten.
Es wurde wieder buchenwaldiger und der Nebel gab zwischendrin etwas Aussicht frei. Zwei neugierige Jungfüchse staunten über die Begegnung und verschwanden dann schnell.
Untrügliche Zeichen, dass die Zivilisation wieder näher kommt und dann mit Seilbahn und Standseilbahn wieder zum Bahnhof Locarno und nach einem Umweg über eine Bäckerei, wieder mit dem Zug nach Norden.
@Kolkrabin Entschuldigung, ich konnte dieses Bild nicht verarbeiten.

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