Wunderbar aufrechtes Interview mit Habeck zum Ende seiner Politkarriere. Ich finde seine Analysen treffen mal wieder ins Schwarze. Wäre auf jeden Fall der Kanzler gewesen, den Deutschland gebraucht hätte. Aber Deutschland wollte nicht.

https://taz.de/Robert-Habeck-tritt-zurueck/!6106347/

Robert Habeck tritt ab: „Ich will nicht wie ein Gespenst über die Flure laufen“

Ex-Vizekanzler Habeck verlässt den Bundestag. Die Grünen hätten ihre neue Rolle nun gefunden, sagt er der taz. Und dann gibt er Julia Klöckner noch eins mit.

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@timpritlove Zur Erinnerung:

https://chaos.social/@keywan/113964426195839517

Sein 10-Punkte-Plan war ein Kniefall vor dem Rechtsruck. Aber das kümmert ja die Mehrheitsgesellschaft nicht.

Keywan Tonekaboni (@[email protected])

Attached: 1 image @[email protected] @[email protected] der #10PunktePlan ist das Gegenteil von einer Brandmauer.

chaos.social

@keywan Ja, der 10-Punkte-Plan war scheiße, aber zum einen glaube ich nicht, dass die grüne Basis das so durchgewunken hätte, zum anderen haben wir als Alternative jetzt eine Regierung, die in trumpscher Manier Gerichtsurteile ignoriert, den europäischen Zusammenhalt zerstört, Arme statt Armut bekämpft, afghanische Helfer trotz gegenteiligem Versprechen in Pakistan versauern lässt, aktiv gesellschaftliche Vielfalt bekämpft, und bei jeder Gelegenheit mit der AfD kuschelt.

@timpritlove

@keywan und darüber hinaus ohne dafür Konsequenzen zu spüren offen korrupt ist und wo jemand wie Spahn für die größte Geldverschwendung der Geschichte auch noch zum Fraktionsvorsitzenden gemacht wird. Die aktiv die Klimakatastrophe voran treibt und uns contra jeglicher Vernunft von ausländischen Energieversorgern abhängig macht.

Wenn ich zwischen Habecks 10-Punkte-Plan und der jetzigen Regierung entscheiden müsste, sorry, aber dann wäre das immer noch das erträglichere Übel.

@timpritlove

@cybso dann musst du wohl keine Remigration fürchten. Oder rassistische Übergriffe. Mit dieser Logik des geringsten Übels kommen wir in die Misere, in die die Demokratische Partei die USA gebracht hat. Grüne Basis habe ich explizit nicht kritisiert.
Etwas Pragmatismus ist ok, aber man sollte Grenzen festlegen. Robert und Co. hätten genauso viel Scheiß von Merz mitgemacht.
@keywan Ne sorry, das Argument kauf ich nicht. Ist ja schön, dass du ein ruhiges Gewissen hast und deinen Prinzipien treu geblieben bist. Aber *dich* betrifft es vermutlich auch nicht, dass jetzt wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben und Geflüchteten der Grenzübertritt verwehrt wird. Das ist aber leider genau das was passiert, wenn sich die link-progressive Seite der Gesellschaft über sowas zerstreitet. Dann kommen die Opfer erst recht unter die Räder.
@keywan Wie gesagt wäre der Plan (den ich für eine Panikreaktion des Teams im Wahlkampf-Endspurt halte) so nie gekommen.
@keywan In den USA läuft ja genau die selbe Scheiße ab. Die Republikaner haben es geschafft, dass eigentlich progressive Menschen wegen "Kleinigkeiten" nicht zur Wahl gegangen sind ("...but her emails") und jetzt haben sie den Faschismus an der Backe.
@keywan Wenn du jemanden findest, der Bundeskanzler*in machen will, deine Positionen zu 100% abdeckt, im Wahlkampf keine Fehler macht, und der die Mehrheit der wählenden Bevölkerung hinter sich vereinen kann, lass die Person antreten. Wenn nicht, dann muss man sich entweder mit dem best-möglichsten arrangieren. Oder man macht es sich in seinem Gewissen bequem und arrangiert sich mit dem Faschismus, den man ja nie haben wollte (aber eben auch nicht verhindert hat).