Greta Thunberg ist erneut auf dem Weg nach Gaza. Diesmal soll es eine ganze Armada aus AktivistInnen-Schiffen werden, die versuchen will, die israelische Seeblockade zu durchbrechen und anzulanden. Sogar Susan Sarandon ist mit dabei. Am 31. August geht die Seereise los. Möglicherweise wird das israelische Militär diesemal nicht mehr ganz so sehr mit Samthandschuhen reagieren.
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Der Tag: "Größter Versuch jemals": Greta Thunberg kündigt erneute Gaza-Mission an

n-tv NACHRICHTEN
@StefanMuenz Mittlerweile kann mensch sagen, sie hat zumindest einen guten Riecher für Themen, wo die Menschheit völlig versagt. Für verrückt halte ich sie im Gegensatz zu meiner Vorrednerin gar nicht. Traurig ist, daß manchmal sogar Clowns das Richtige tun, nicht aber weil es richtig ist, sondern weil sie sich in populistischer Manier einen Vorteil davon versprechen. #zirkuszelt #palästina #menschenrechte
@vegos_f06 Ihren "Jesus"-Status hat sie definitiv verspielt. Wollte sie wohl auch nicht, was ja eher für sie spricht. Die brutale Einseitigkeit, mit der sie den Nahost-Konflikt wahrnimmt, ist jedoch traurig. Da hat sie ihr Klima-Schwarz-Weiß einfach auf einen komplexeren Zusammenhang übertragen. Mein Verständnis für den Protest gegen das Vorgehen Israels in Gaza ist in den letzten Monaten allerdings auch stark gewachsen. Ich sehe keinen Grund mehr, gegen die Wut dieser AktivistInnen zu argumentieren. Ich kann mich nur nicht mit blankem Antisemitismus und auch nicht mit Anti-Zionismus solidarisieren. Insofern möchte ich sie auch in keiner Weise unterstützen. Zuerst müssen die mal ideologisch abrüsten.
@StefanMuenz Laut Meron Mendel waren die ersten Antizionisten die Jüdische Gemeinde München. Die wollten keinen Jüdischen Staat. Antizionismus ist was völlig anderes als Antisemitismus, wird aber gerne im Zusammenhang mit der Staatsraison, ein ebenfalls nicht korrekt benutztes Wort, durcheinander geschmissen. Im übrigen ist die Antisemitismus-Definition des IHRA nicht geeignet Antisemitismus als rassistisch motivierte Feindseligkeit sauber zu definieren und Jüdischgläubige laufen weltweit gegen diese Sturm. Insbesondere konservative Juden, die ich früher selber für reaktionär hielt, bevor ich Kontakt zu ihnen bekam. Aber diese sind nicht jene, die auf der Westbank als Siedler palästinensische Bauern drangsalieren. Ob Greta den Konflikt einseitig sieht, weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß wir den alle sehr einseitig sehen, bzw. so informiert werden. Ich empfehle immer Quellen aus Israel, um sich über den Konflikt zu informieren. Dazu gehören die Rabbis for Human Rights, das +972 Magazin und NGOS wie B’Tselem. Für eine funktionierende Zweitstaatenlösung müßte Israel ganz viel Land zurück geben, aber das wird nie passieren und schon mit der Feststellung von jahrzehntelangem Landraub bin ich für viele ein Antisemit. Und jetzt noch eine portion Geopolitik und wirtschaftliche Interessen zu dem ganzen Schlamassel und fertig ist das Chaos, das jeder mit einfachen Erklärungen verstehen will/soll.