Interessant noch zur wieder "aktuellen" "Debatte" rund um die "#Gendersprache": Beim #bornhack habe ich erfahren, dass im Dänischen Dialekte mit 1, 2 und 3 Gendern friedlich zusammenleben. Plus natürlich Seeland, wo es zwar eigentlich 3 Gender gibt, aber nur noch 2 verwendet werden. Also bitte, etwas mehr Flexibilität und weniger Kultur(staatsminister)kampf!
@deBaer es heißt "geschlechtergerechte Sprache". Warum nutzen wir, nutzt Du, selbst wenn in Anführungszeichen, die diffamierende Version "G*****Sprache"?
@sonjdol Ich meine mit dem Wort "Gendersprache" nie geschlechtergerechte Sprache. Ich meine damit Sprachen, die (aktuell noch) zum Gendern von Personen oder Konzepten zwingen. Deshalb auch das Dänisch-Beispiel. Aber nach vielen, vielen Jahren wurde es mir zu langweilig, immer nur "'Gendern' bedeutet nicht das, was Du denkst" zu schreiben. Das habe ich heute Nacht schon an den Tagesspiegel getan:
@deBaer ich stimme dieser Definition total zu, nun ging es hier aber um das Wort "Gendersprache". Nun lässt sich Deine Analyse ja problemlos darauf übertragen, aber das ändert nichts daran, dass in der öffentlichen Debatte der Begriff so vielschichtig rechts aufgeladen ist, dsss ich die Nutzung problematisch finde. Und letztlich geht es ja schon um die Frage geschlechtergerechter bzw. inklusiver Sprache.