Eine schmerzhafte (Um-)Frage, die ausdrücklich auch für sich noch „christlich“ nennende Parteien gilt:

Ist #Deutschland durch die fortschreitende #Individualisierung & #Säkularisierung in Gesellschaft, Medien, Politik wirklich mitmenschlicher & verläßlicher geworden?

Insgesamt schon.
9.9%
Teils - teils.
32.6%
Nein, im Gegenteil.
45.3%
Andere / keine Meinung.
12.2%
Poll ended at .

@BlumeEvolution

Genau genommen hat keine (weitere) Säkularisierung stattgefunden. Dass viele Menschen den organisierten Religionen den Rücken zukehren und spirituellen Sinn woanders suchen, ist nicht Säkularisierung.
Dass viele Menschen vereinsamen, ist nicht Individualisierung. Egomanie ist ebenfalls nicht Individualisierung.
Von daher ist die Frage so, wie sie gestellt wurde, für mich nicht beantwortbar und auch nicht hilfreich.

@_RyekDarkener_

Klar, wenn wir beobachtbare Phänomene einfach begrifflich verleugnen, vermeiden wir kognitive Dissonanz durch #Reaktanz. Psychologisch verstehe ich das sogar (mir ist es auch manchmal zuviel), hat aber nie dauerhaft geholfen. Meine ich. #Zeitenumbruch https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/wie-lehrt-mensch-den-medien-und-zeitenumbruch-kit-einfuehrungsvortrag-zur-aufmerksamkeitsoekonomie-ws-24-25/

Wie lehrt mensch den Medien- und Zeitenumbruch? KIT-Einführungsvortrag zur Aufmerksamkeitsökonomie WS 24 - 25

Dr. Michael Blume eröffnete das neue Seminar für Berufs- und Medienethik mit einem Reader und Vortrag, beide hier.

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution

Ich finde, dass hier entweder die falschen Begriffe für das Problem verwendet wurden. Oder dass wir beide von diesen Begriffen unterschiedliche Vorstellungen haben.
Das beschriebene Problem sehe ich durchaus, und es ist imho zentral: Verlust an Mitmenschlichkeit und Vertrauen in andere Personen oder Institutionen.