Rust bashing schwappt heute so durch die timeline.
Bis gestern dachte ich noch, alles wird jetzt früher oder später in Rust neu geschrieben, weil die Sprache zeitgemäß sicher ist. Welche neuen Probleme es mitbringt (außer Transitionskosten), darüber schreibt hier keiner mal ein Wort.
Warum?

#Rust

@blausand

> Welche neuen Probleme es mitbringt (außer Transitionskosten), darüber schreibt hier keiner mal ein Wort.

Probleme von denen ich am meisten höre:
- schwierigerer Einstieg als andere Sprachen, einerseits wegen Lifetime Annotationen, andererseits weil dem borrowchecker, der es schwierig macht bestimmte Konstrukte zu implementieren.
- zu leichtfertigtes Nutzen von libraries, weil cargo es sehr einfach macht (im Vergleich zu C und C++ z.B.)

@kitkat @blausand

Der erste Punkt ist widerlegt: https://media.ccc.de/v/clt25-302-rust-als-erstsprache

Der zweite Punkt: Dann setze dir strengere Regeln, was Dependencies angeht. Das ist doch kein ersthaftes Argument? Da könnte man ja auch sagen "Python ist zu einfach, deshalb können jetzt dumme Leute schlechten Code schreiben. Wir müssen Python schwieriger machen."

Rust als Erstsprache?

media.ccc.de
@jak2k @kitkat @blausand Der Link führt zu einen JSON Dokument. Gibt's das auch in HTML?
@bloody_albatross Ups, das war ein Bug in NewPipe. Ich habe den Link jetzt ersetzt.
@jak2k Danke!
@jak2k Sehr interessant, aber halt nur relevant für Rust als Erstsprache. Widerlegt nicht, dass es schwerer ist, wenn man schon eine andere kennt. Ich mag ja Rust sehr gerne, bin aber nicht unkritisch. Bin schon auf Limitationen des Borrow Checkers gestoßen die ganz offensichtlich Bugs sind und nach Googeln wohl erst mit dem neuen Borrow Checker gelöst werden, aber der lässt auf sich warten.
(Und ich bin's gar nicht mehr gewohnt wie deutschsprachige Leute Englische Wörter aussprechen.)
@jak2k Auch stellt sich die Frage, ob sich das Bild ändert wenn es schwierigere Probleme/komplexere Programme als in einer Einführungslehrveranstaltung sind.