Eine Sprachnachricht geht nur für den Sender schneller.
Das Abhören einer Sprachnachricht dauert etwa sechsmal länger als das Lesen der gleichen Information.
Wer immer nur Sprachnachrichten schickt, sagt Dir damit also: "Meine Zeit ist wichtiger als Deine!"

Credits: Tino Bomelino

@laaspher Der Datenpunkt „Zeitaufwand“ ist - wenn so korrekt, wovon ich jetzt mal ausgehe - nachvollziehbar, aber es gibt ja noch andere Dimensionen, das zu betrachten. Es geht ja nicht immer nur um „Zeit“ im Leben. Der Empfänger könnte andere Vorteile haben:
Zum Beispiel zusätzlichen Kontext zu bekommen über die zusätzliche Info-Schiene „Stimme/Stimmklang“ - also zB Infos über Stimmung, Emotion.

@laaspher Ich finde, wie bei jedem Kommunikationsmittel, es kommt auf den Use Case an.
Infoübermittlung: Sprachnachricht nicht so gut. Brauche den Zusatzkontext nicht, Inhalt kann auch nicht per Suchfunktion gefunden werden.

Emotion, Freundschaft, Verbindung, „Assoziatives“: da finde ich Sprachnachrichten super. Auch als Empfängerin. Finde es schön und verbindend, meine FreundInnen zu hören, und laut mit ihnen zu denken. Wenn mein Gegenüber das nicht mag, dann natürlich nicht.