@laaspher Das Bild und die Kommentare vermitteln einen ziemlich eindimensionalen und bisweilen zynischen Blick auf Kommunikation allgemein und Sprachnachrichten im Speziellen.
Ich verstehe, dass man Nachrichten, bei denen es primär um den faktischen Informationsgehalt geht, lieber als Text erhält und teile dieses Bedürfnis. Insbesondere dann, wenn es um Dinge wie Zeit oder Ort geht. Aber statt Sprachnachrichten als implizite persönliche Abwertung zu begreifen (im Sinne: deine Zeit ist wichtiger als meine), könnte man sich fragen, warum die Person Sprachnachrichten schickt. Vielleicht fällt es ihr schwer Informationen herunterzubrechen (z.B. weil sie ADHS hat). Vielleicht fehlte die Zeit. Vielleicht hat die Person ein Bedürfnis nach mehr und/oder anderer Kommunikation, bisweilen unbewusst.