@stefanrower @marcuwekling @villon Hier ist übrigens einer der damals interviewten (Jan S.). 👋
Ja, bei #Signal ist nicht nach wie vor nicht alles top, aber ich sehe leider aktuell keine äquivalenten Lösungen, die als direkter, vertrauenswürdiger WhatsApp-Ersatz taugen. Signal hat auch wegen der Verbreitung immense Infeastrukturkosten. Demnächst kommen Cloud-Backups und damit auch ein neuer Finnzierungsansatz neben den Spenden.
Inzwischen lassen sich bei Signal die Telefonnummern gegenüber anderen verbergen. Bzgl. der Organisationstransparenz müsste ich mal wieder schauen.
#Threema ist fein, aber der Verbreitung steht der Preis leider immens im Weg, so gerechtfertigt der das auch sein mag.
Matrix und Jabber/XMPP sind zwar freier, bis heute aber sehr viel umständlicher zu nutzen und haben anderen Stellen (z.B. Metadaten) ihre Probleme. DeltaChat will ich mir mal wieder intensiver anschauen.
Daher bleibt Signal für viele Szenarien meine Empfehlung und auch mein Standardmessenger für den Alltag. 🙂
@stefanrower WhatsApp und Signal sind eigentlich recht ähnlich.
Gemeinsamkeiten:
- Zentralisiertes Design
- Anbieter aus US
- Hosting in US-Cloud
- Drittanbieter-Clients unerwünscht
- Nicht für alle Plattformen verfügbar
- Nicht anonym nutzbar (Telefonnummer erforderlich)
- Nachrichten-Inhalte sind mit Signal-Protokoll Ende-zu-Ende-verschlüsselt
- Trusted Computing soll Privatsphäre erhöhen (nicht prüfbar)
Unterschiede:
- Signal-Client ist teilweise Open-Source
- Signal versucht Metadaten besser zu verschleiern
- WhatsApp finanziert sich mit Werbung, Signal vernichtet in großen Schritten eine Einmal-Spende des WhatsApp-Gründers in Höhe von 100 Millionen Dollar