Lese in letzter Zeit öfters den Vorschlag, KI-Chatbots als Ersatz für Gesprächstherapien einzusetzen und wundere mich, dass niemand es als albtraumhaft empfindet, dass die KI-Anbieter so Zugriff auf die Gesprächsinhalte bekommen.
@ennopark Mal ganz davon abgesehen, dass das eine dystopische Perversion ist.
@Trollhaus @ennopark Also @linuzifer fand das in der letzten Folge @lnp eine ganz gute Idee.
@tessarakt @ennopark @linuzifer @lnp Was meine Auffassung nicht ändert. Damit wird die menschliche Kommunikation u. der Mensch selbst, zum kalten, mechanischen, technischen Akt. Wer das favorisiert, hat u.U. ein Problem in der Interaktion mit anderen lebendigen Wesen. Nachvollziehbar, aber nicht der Zustand, den ein Mensch haben sollte.
@Trollhaus @ennopark @linuzifer @lnp und das Argument "dann kann man so viele Therapiestunden machen, wie man will" - bemüht man sich dann noch, aus der einzelnen Therapiestunde etwas rauszuziehen?
@tessarakt @ennopark @linuzifer @lnp Ich gehe vom positiven Fall aus, in dem die/der Therapeut*in eine funktionierende Beziehung aufbaut u. wenige Stunden einen Prozess auslösen, der mit wenigen Stunden begleitet werden kann. Nicht der Fall, in dem die Therapie zur Supervision der Lebensgestaltung wird.
@tessarakt @ennopark @linuzifer @lnp Und wer bitte, möchte eine KI als Lebenscoach haben? Zumindest für mich, eine Horrorvision der Zukunft.
@Trollhaus @tessarakt @ennopark @linuzifer @lnp kenne da schon ein paar die es genau dafür nutzen...
@fabiscafe Und? Positive Erfolge? Vielleicht trifft in meiner Person eine Generation mit einer anderen Haltung dazu, was den Menschen ausmacht, auf eine andersdenkende Generation, die andere Prios setzen. Ziemlich wahrscheinlich ist das so.
@Trollhaus dafür ist es denke mal noch zu früh. In 2-3 Jahren kann man vielleicht was sagen. Aber da die Dinger einem sowieso nur erzählen was man hören will hab ich auch nicht viel Hoffnung