Ich lese E-Books, also bin ich grün?! 📚🌿 Die Stiftung Warentest hat klare Zahlen vorgelegt: E-Books sind echte Klimaschützer! 📚✨ Bei der Produktion und Auslieferung gedruckter Bücher werden über fünf Jahre mehr als zehnmal so viele Treibhausgase freigesetzt wie bei E-Books – selbst wenn man die Herstellung der Reader mit einbezieht.

Zum Artikel: https://heise.de/-10461900?wt_mc=sm.red.ho.mastodon.mastodon.md_beitraege.md_beitraege&utm_source=mastodon

#Umweltschutz #EBooks #Nachhaltigkeit #DigitalesLesen #Klimaschutz

@heiseonline deshalb: im privat Jet nur eBook!
@heiseonline leider gibt's noch zu viele Fälle wo eBooks schrecklich sind oder gar nicht verfügbar. Auch Reader sind nicht gerade optimal und haben Pflegebedarf und Verwaltungsbedarf der beim Buch nicht da ist.
@heiseonline Ich hab eine Menge Bücher im Alter von 100-350 Jahren. Da würde mich mal die CO2-Bilanz interessieren.
@heiseonline
@fuzzyleapfrog ihr hättet das Thema ja auch mal bei #dasklima . Was ich mich erinnern kann, war das Ergebnis das ein Vergleich sehr schwierig ist. Sind dann die Zahlen von Stiftung Warentest eher mit Vorsicht zu genießen?

@di0v0n Die Prämisse der Untersuchung ist (laut Artikel von Stiftung Warentest) ein konstantes Leseverhalten (siehe Zitat im nächsten Toot). Was es schwierig macht, ist ja, dass sich Verhalten durch Medienwechsel verändern kann. Wir hatten im Podcast aber breiter auf Digitalisierung insgesamt geschaut.

Randnotiz: E-Books in Bibliotheken ausleihen und auf ohnehin vorhandenen Geräten (Handy, Tablet) oder einem ebenfalls geliehenen Reader lesen, ist nochmal besser 🤓

@heiseonline

@di0v0n "Unterschieden haben wir in Viel- und Wenig-Leser. Unser Viel-Leser liest zwölf Bücher pro Jahr, drei dicke mit je rund 655 Seiten und neun dünnere mit je rund 395 Seiten. Der Wenig-Leser liest drei Bücher pro Jahr, ein dickes und zwei dünnere. Für einen Zeitraum von fünf Jahren berechneten wir verschiedene Lese-Szenarien, etwa Papierbücher lesen als Taschen­buch und gebundenes Buch sowie eBooks auf dem eBook-Reader lesen."

@heiseonline
Ein Freund kauft uns liest pro Woche drei bis fünf Bücher. Da er anspruchslos ist und nur ein kleines Zimmer bewohnt, finden diese danach keinen Platz, doch er würde den Teufel tun, das haptische Erleben gegen seelenlose Technik einzutauschen. So finden sich seine Bücher inzwischen in den Regalen all unserer Freunde.

Ein eBook hingegen gehört dir meist nicht mal, du kannst es nicht weitergeben und die Rechte zur Nutzung sind auch nicht garantiert.

@masterhajoda Theoretisch richtig, praktisch (außer bei Kindle) nicht relevant @heiseonline
@masterhajoda @heiseonline naja, kommt halt drauf an wo und was man kauft - man kriegt durchaus e-books ohne DRM, die kann man dann auch privat irgendwo sichern.
@heiseonline
Aber E-Books duften nicht so gut.
@heiseonline Noch umweltfreundlicher ist es allerdings, überhaupt nicht mehr zu lesen.
@heiseonline laut stiftung warentest geht es um ca 1kg co2 pro gedrucktem buch, verglichen mit 100g auf dem reader. das ist verschwindend gering (0,01%) im vergleich zur jahresbilanz und den wichtigsten bereichen (wohnen, konsum, nahrung, reisen/verkehr)
@heiseonline wie sieht der Vergleich mit leihbüchern / bücherei aus?