Für die brasilianische #COP30 -Präsidentschaft hat die Anpassung auf dem Klimagipfel Priorität. „Wir leben bereits in einer um 1,5 Grad wärmeren Welt“, sagte COP30-CEO Ana Toni im Vorfeld der #SB62 – da sei es unmöglich, Anpassungsfragen zu ignorieren.
Doch die Kürzungen in vielen Staatshaushalten gefährden das Ziel, die Anpassungsfinanzierung von Industrie- an Entwicklungsländer bis Ende 2025 auf etwa 40 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln. Unterdessen fordern Entwicklungs- und Schwellenländer eine Verdreifachung der Zahlungen bis 2030.
Der Streit ums Geld hat in Bonn auch die Gespräche über das Globale Anpassungsziel (GGA) belastet. Bis Belém sollen die 100 Indikatoren stehen, an denen man künftig messen will, wie gut ein Land in der Anpassung an die Klimakrise vorankommt.
Auf der Ebene der Fachleute kamen die Indikatoren-Gespräche zwar ganz gut voran. Aber die politisch umstrittenste Frage - wie viel Geld zahlen die Industriestaaten für Anpassung, und wie zeigen das die Indikatoren? - blieb ungelöst.
Keine gute Vorbereitung auf die #COP30. Und keine guten Aussichten für alle Menschen, die mit Fluten, Dürren, Hitzewellen und deren Folgen leben müssen. Mehr dazu auf @table.media (€):

Klimaanpassung: So gefährden B...
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