Auch bei GOG ist nicht alles Gold das glänzt und ich finde es kommt bezüglich Datenschutz viel zu gut weg. Tracker auf der Webseite, nicht einmal DSGVO-konform eingebunden, keine trackingarme Bezahlmethoden wie Sepa-Lastschrift/-Überweisung, dafür Drittanbieter die viele Daten sammeln und auch bei den _kostenlosen_ Spielen muss man seit wenigen Jahren akzeptieren Werbung zu erhalten, auch wenn man sie wieder deaktivierenkann. Aber das macht weder Epic noch Valve so.
Ich supporte GOG dennoch, denn DRM-Freiheit und Launcher-Freiheit sind wirklich gute Verkaufsargumente. Einzig besser wäre Open Source und Free Open Source Spiele, nur gibt es davon lediglich eine Hand voll Indie-Spiele.
Themennaher und hochaktueller Videovorschlag: Die europäische Bürgerinitiative "Stop Destroying Videogames" läuft in einem Monat aus und hat erst knapp über die Hälfte an notwendigen Unterschriften gesammelt. Seit 2 Tagen kommt aber richtig Bewegung rein und die Unterschriften sind in der Zeit um knapp 100.000 in die Höhe geschossen. Die Story hinter der neuen Unterstützung findet man auf YouTube, wenn man "Stop Killing Games" sucht. Bei dem Thema geht es jedenfalls um ähnliche Sachen wie bei Steam - um mal eure Videobeschreibung anzupassen: "Onlinespiele sind untrennbar mit dem Spieleserver verknüpft. Geht der flöten, sind auch die Spiele weg". Das gilt übrigens auch für Singleplayer-Offlinespiele bei denen Lizenzen auslaufen, z.B. bei GTA San Andreas wurden über Steam viele Songs mittels erzwungenem Patch entfernt. Auch um solche Sachen geht es.