@sarah_ist_muede ich möchte Ergänzen dass nahezu jeder Mann Gewalt erfahren hat.

Vielleicht sollte man hier ansetzen?

@Skeptiker @sarah_ist_muede Das mag stimmen, hat aber nur sehr wenig mit dem Thema des Threads zu tun. Bei sexueller Gewalt gibt es ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern, und wie du gerade sehr schön demonstrierst, auch einen massiven Nachholbedarf bei der Sensibilisierung für das Thema.

Du betreibst hier Whataboutism und schreibst Männer eine Opferrolle zu, die sie bei diesem Thema eindeutig nicht verdienen. Das ist unangebracht und nicht hilfreich, bitte lass so etwas.

@juno @sarah_ist_muede wenn du männer nicht liest und keine diskussion willst
wirst du keine Lösung finden

@Skeptiker @sarah_ist_muede Vielleicht hilft ein Beispiel:

Jenny hat ein Eis und freut sich darüber, Kevin hat keins weil seine Eltern weniger Geld haben und sein Vater ihn schlägt. Kevin ist frustriert und schubst Jenny, die lässt ihr Eis fallen und fängt an zu weinen.

Gehst du dann auch auf Jenny zu und erklärst ihr, das Kevin nichts dafür kann und sie aufhören soll zu weinen? Vielleicht kann er wirklich nichts dafür, besonders da Kevin noch ein Kind ist, aber Jenny hilft das nicht weiter.

@Skeptiker @sarah_ist_muede Wenn du ein Problem mit einem Anderen rechtfertigst, dann relativierst du das eigentliche Problem. Genau das bedeutet Whataboutism. Zu sprichst Frauen das Recht ab, über ihre eigenen Probleme zu sprechen, weil Männer auch Probleme haben. Das nennt sich Opfer-Umkehr. Du sagst einem Opfer, das der Täter ja auch nur ein Opfer ist. Wenn du daran nichts problematisches siehst, solltest du dich nicht 'Skeptiker' nennen und so tun als wärst du an einem Diskurs interessiert.
@juno @sarah_ist_muede vielleicht beim Vater der nicht schlagen darf obwohl er selbst Gewalt erfahren hat?

@Skeptiker @sarah_ist_muede Jenny kennt den Vater nicht, und kann auch nichts für Kevins schlechte Kindheit. Sie sitzt da und weint. Zu Recht, weil ihr Unrecht angetan wurde. Und du sprichst ihr dieses Recht ab, indem du Kevins Probleme in den Vordergrund stellst.

Exakt das gleiche passiert ständig in Diskussionen über sexuelle Gewalt.

Ich glaube ich hab das Problem weit genug für dich runter gebrochen, wenn du es immer noch nicht verstehst, dann muss ich mich wohl damit abfinden.

@juno @sarah_ist_muede Du hast einen Monolog gehalten. Aber was ist dein Ziel Jenny immer sofort zu trösten oder lieber verhinden das so etwas passiert. Natürlich muss jeder Prävention beim potentiellen Täter ansetzen.

@Skeptiker @sarah_ist_muede Ja, richtig, präventive Maßnahmen müssen beim Täter ansetzen. Aber du sprichst hier gerade mit den Jennys dieser Welt und erzählst ihnen, das es die Kevins dieser Welt ja auch manchmal schwer haben. Perspektive und Kontext.

Wenn du Kevin helfen willst, sprich mit ihm, oder seinem Vater, oder den Lehrern oder dem Jugendamt, aber nicht mit Jenny. Die hat buchstäblich gerade andere Probleme, nämlich Kevins Gewaltausbruch. Jenny kann Kevins Probleme nicht lösen.

@juno @sarah_ist_muede Du bist aber schon noch beim Ausgangspost? Da ging es darum wie Hans mit Jenny umgehen soll. Hans kennt Kevin noch nicht mal.
@Skeptiker @sarah_ist_muede ja. Aber auch das ist ein Problem des Patriarchats. Du kannst da überall selbst ansetzen, erziehe deine Freunde, Söhne, Kollegen so, dass du gegen Gewalt einstehst. Und ja, es ist ein Problem, aber auch nur ein weiteres Symptom des patriarchalischen Gebahrens. Und du lenkst vom hier besprochenen Problrm ab.