Nach Klagen über das Verhalten von Muslimen an Hamburger Schulen machen sich Politiker und Religionsvertreter für ein respektvolles Miteinander stark.
Religiöse Konflikte an Hamburgs Schulen: Religionsgemeinschaften und Schulbehörde zeigen Haltung
Religiöse Konflikte an Hamburgs Schulen: Religionsgemeinschaften und Schulbehörde zeigen Haltung

Nach Klagen über das Verhalten von Muslimen an Hamburger Schulen machen sich Politiker und Religionsvertreter für ein respektvolles Miteinander stark.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@taz Zitat: "Mehrere Mütter hätten ihm berichtet, dass sie sich bei Elternversammlungen von männlichen Teilnehmern unter Druck gesetzt fühlten. Teilweise sei ihnen das Wort verboten worden, mit der Begründung, dass Frauen sich nur äußern dürften, wenn Männer es ihnen erlauben.

An Steilshooper Schulen würden Mädchen ohne Kopftuch oder mit westlicher Kleidung beschimpft. Immer mehr Kinder fasteten während der Schulzeit, oft unter Gruppendruck. Manche hätten sich geweigert, während des Ramadan am Musikunterricht teilzunehmen."

Das Phänomen ist nicht neu. Ich habe von einer befreundeten weiblichen Lehrkraft in #Wien bereits vor 10 Jahren ähnliche Berichte gehört.

Die Reaktion der autochthonen #wertegemeinschaft war bislang unbeholfen. Die Wertekurse erreichen nur einen Bruchteil, wenn überhaupt. Rechtsextreme Parteien schlachten die Problematik aus und kapern die Diskussion für ihre niederträchtigen Ziele. Die Linken schweigen das Thema tot und überlassen den Raum den Rechten. Ich habe mehrere Grünwähler (m/w/d) ihr Unbehagen darüber beklagen gehört. Die Konservativen klopfen populistische Slogans und können ihre Wahlversprechen dann sowieso nicht halten. So kommen Rechtsextreme Parteien hie und da in Regierungsverantwortung und beweisen, dass auch sie nichts ausrichten können.