für jinjiyanazadi innenpolitisch, aber für die "multipolare welt" geopolitisch, das hat schon eine politologisch stringente logik. man kann ja offensichtlich auch für rojava sein & mit hamas kein problem haben. immer für die unterdrückten heisst immer gegen die usa,
auch wenn in der realität ypg von usa abhängig sind und israel rojava braucht wie umgekehrt. bei solchen widersprüchen zieht man sich einfach reflexhaft auf eine abstrakte ebene zurück, wie "waffen sind immer scheisse" oder "im kommunismus gibts sowas nicht mehr". man sieht dann "revolution" nur als äussere erscheinung, "hauptsache irgendwas brennt" und dann stimmt alles wieder.
"normaden werden das imperium evakuieren" wie es in "empire" hiess, das ist dann die hoffnung, wenn der klassenkampf hier nicht fruchtet. lieber mit nazis, islamist*innen eine radikale choreo fahren, als mit den verhassten "libs" noch irgendwas retten an freiheiten.
völlig ahistorisch