Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den vom Bundesministerium der Justiz & für Verbraucherschutz & vom Bundesministerium des Innern vorgelegten Bericht zu den im Jahr 2024 erfolgten Löschung von Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch im Internet beschlossen.
Dazu BM Dobrindt: „Kindesmissbrauch ist ein abscheuliches Verbrechen. Gegen die Verbreitung dieser widerwärtigen Taten im Netz muss konsequent vorgegangen werden. Jede verbreitete Aufnahme dieser Taten ist ein weiterer Akt der Gewalt."

@bmi

Das ist doch wohl ein Witz?

1. Diese Woche erst haben die Innenminister der Länder beschlossen, nicht aktiv löschen zu lassen.

2. Wie Journalisten vor nicht allzu langer Zeit bewiesen haben, kann man löschen lassen, ohne dabei auch nur eine IP-Adresse zu kennen.

Logische Schlussfolgerung: Der Innenminister hat entweder keine Ahnung über die Thematik oder er belügt die Öffentlichkeit wissentlich 😡

Kampf gegen Kindesmissbrauch - Innenminister stützen umstrittene Polizeipraxis

Deutsche Strafverfolger lassen Darstellungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder massenhaft im Netz, obwohl sie einfach zu löschen wären. Den Innenministern ist das Defizit bekannt - ändern wollen sie das laut <em>NDR</em>-Recherchen nicht.

tagesschau.de