Guckt mal - in der Schweiz müssen Behinderte Menschen bald wieder zeigen das sie behindert sind.

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Das wird völlig unkritisch berichtet ohne über die Gefahren nachzudenken 😳

Als chronisch erkrankter macht man so wenig wie möglich öffentlich wenn man keine Nachteile oder Diskriminierung erfahren will. Gerade will unsere Gesellschaft nicht inklusiv ist. Und nun werden die die es verbergen können dazu aufgefordert es nicht zu tun!

https://www.srf.ch/news/schweiz/inklusion-sbb-fuehrt-baendel-fuer-reisende-mit-unsichtbaren-behinderungen-ein

#inklusion #datenschutz #srf

@tobi82

Das #SunflowerLanyard ist eine Inklusionsmassnahme, die Behindertenorganisationen versuchen zu etablieren. Es ist zutiefst ableistisch, Behinderten vorzuhalten, sie wüssten nicht, was eine geeignete Inklusionsmassnahme für sie ist und was nicht.

Um das hier geht es wirklich:
https://www.autismus.ch/ (Kein Direktlink)
https://www.behindertenrat.at/2025/04/sonnenblume-symbol-fuer-unsichtbare-behinderungen/
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@tobi82

Es geht vor allem um Sensibilisierung und Schulung von Personal im öffentlichen Raum im Umgang mit Behinderungen, die man nicht an einem Rollstuhl ansieht. Jedes Unternehmen, das mitmacht, ist ein Fortschritt, und reduziert traumatisierende Begegnungen.

Um es ganz klar auszudrücken:
Das Framing, das du hier aufziehst, ist mehr als widerlich. Die Verknüpfung mit den Kennzeichnungen in den Nazi-KZ ist zudem absolut unangemessen und verharmlost faschistische Verbrechen.
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@DerTapfere

Sorry. Aber ich bin chronisch krank, habe eine Karriere und weiß das ich dafür vieles verbergen muss um keine Nachteile zu erfahren.

Beim Arzt, im Beruf im Alltag! Das ist die Realität. Und so ein Sticker hilft dir vielleicht in irgend einem linken Kaffee aber sicher nicht im Alltag. Denn die Welt ist eine andere.

Diese Sticker fördern ableistisches Verhalten, Bevormundung und Ausgrenzung!

@DerTapfere Sorry, vor einer Woche schickte mich der Zahnarzt nach Hause da ich Dummerchen von meiner Erkrankung Berichtete. Und die hat nix mit Zähnen zu tun.

@tobi82 @DerTapfere Ich kann die grundlegende Sorge verstehen, aber im Gegensatz z. B. zur Kennzeichnung als Jude in den 1930+ern ist das ja was sehr spezifisches Zweckgebundenes, was man nur in bestimmten Situationen rausholt und nicht den ganzen Tag offen trägt. Liest sich für mich eher wie ein Ausweis für Menschen mit Schwerbehinderung, aber mit weit weniger bürokratischen Hürden. Wenn jemand vorbeikommt, um die Fahrkarte zu kontrollieren, hängt man es sich halt um, und wenn das durch ist, hängt man es wieder ab.

Ich für meinen Teil hätte gerne so ein Ding für wenn ich direkt nach Betreten des Zuges, aber vor Kontrolle des Tickets, dringend wegen meiner Behinderung aufs Klo muss. Denn das kann eine Weile dauern und dann weiß im Zweifelsfall das Personal Bescheid, dass ich nicht einfach ne Person ohne Ticket bin, die versucht, sich auf dem Klo einzusperren, um der Kontrolle zu entgehen. (Ein Schwerbehinderungsausweis würde das auch erfüllen, aber die bürokratischen Hürden sind unheimlich hoch. Den werd ich in absehbarer Zeit nicht bekommen.) Das ist aber ne total seltene Situation, bei der Kontrolle meines Fahrscheins brauch ich das nicht. Daher wär das Ding zu 95% der Zeit in meiner Tasche oder zu Hause und würde mich nicht irgendwie "brandmarken".