Die ersten 100 Tage der Regierung waren von einem Thema besonders geprägt: der #Budgetsanierung. Wir haben uns angesehen, wie sich die Sparmaßnahmen auf die Gleichstellung auswirken und kommen zu dem Schluss: Gespart wird vor allem auf Frauenrücken. Ein Beispiel dafür sind die Familienleistungen. 1/
Die geplanten Einsparungen bei Sozial- und #Familienleistungen treffen Frauen stärker, weil sie diese häufiger beziehen. Das zeigt sich beim Kinderbetreuungsgeld – dem #Karenzgeld – besonders deutlich: Das Aussetzen der Valorisierung geht hier mit 94 Prozent fast gänzlich auf Kosten der Frauen. 2/
Besonders stark betroffen sind #Alleinerziehende. Denn ihr Einkommen besteht zu mehr als einem Viertel aus Sozialleistungen. Gleichzeitig ist jede dritte alleinerziehende Person armutsgefährdet. Der Großteil (83 Prozent) der Alleinerziehenden sind Mütter – geplante Einsparungen treffen also vor allem: Frauen. 3/
Dass Austeritätspolitik Frauen finanziell stärker belastet, ist nichts Neues: Bereits im Zuge der Finanzkrise 2009 wurde bei öffentlichen Ausgaben und #Sozialleistungen der Sparstift angesetzt. 4/
Abgesehen von öffentlichen Dienstleistungen und Sozialtransfers sind Frauen außerdem auch vom Jobabbau im öffentlichen Sektor sowie von Lohn- oder Pensionskürzungen stärker betroffen. In genau diesen Bereichen wirkt sich #Sparpolitik negativ für sie aus. 5/
Mit dem aktuellen Budgetentwurf 2025/26 führt die Bundesregierung diesen Kurs fort und verschärft bestehende Ungleichheiten. Unser neuer Policy Brief zeigt, wie und warum die gesetzten Sparmaßnahmen Frauen stärker abstraft und macht konkrete Vorschläge für eine geschlechtergerechte Budgetpolitik. 6/

Den gesamten Policy Brief „Budgetsanierung: Sparen auf Frauenrücken“ gibt es hier zum Download: https://www.momentum-institut.at/publikation/budgetsanierung-sparen-auf-frauenruecken/

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Budgetsanierung: Sparen auf Frauenrücken - Momentum Institut

Österreich muss sparen. Der größte Brocken der Budgetsanierung wird mit Kürzungen bei den Staatsausgaben finanziert – Sparmaßnahmen, die vorrangig private Haushalte treffen. Gleichzeitig treffen die Konsolidierungsmaßnahmen eine Gruppe vom Menschen besonders hart: Frauen.

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