Hier unsere neue Podcastfolge:
"Ein Festival der Liebe - Open Ohr"
Ich habe ein Profil auf #steadyhq gemacht, um denjenigen, denen Patreon "zu amerikanisch" ist, eine Alternative zu bieten. Scheint sich aber nicht rumszuprechen. Mir persönlich gefällt auch die #patreon Oberfläche besser. Gibt es dazu Meinungen?
https://steadyhq.com/de/martinabrandl/posts/8743afa9-7a34-4d82-9c4a-7391814daecb?utm_campaign=steady_sharing_button
https://www.patreon.com/c/martinabrandl

#drückstmalrecord #podcast #martinabrandl #talk #behindthescenes #backstage
@MartinaBrandl ich nutze (als Abonnent) beides, habe da keine Präferenz - daher im Zweifel Steady ☺️
@maschinentraum Ah, interessant.
@MartinaBrandl mein Problem ist leider, dass es zuviel Content gibt, aber zuwenig Einkommen und alles ist auf Abos ausgelegt. Leider haben sich Micropayment-Plattformen wie Flattr nie durchgesetzt 😔 (Weil die Leute entweder ganz gratis wollten oder halt Paywall. Womit wir wieder beim Thema wären.)
@maschinentraum Ich habe während der Pandemie einen PayPal Button auf meine website integriert. Da kann man dann was geben, wenn man hat oder einem danach ist (wie bei der taz). Auf Patreon stelle ich auch einige Posts auf öffentlich, bzw. für nicht zahlende Mitglieder. Flattr hab ich zwar gehört, aber noch nicht probiert. Ko-Fi hab ich auch, aber bislang null Spenden. Die Idee ist einfach, dass wir Künstler wahnsinnig Content (unsere Arbeit ist jetzt nur noch "Inhalt") umsonst ins Netz stellen.

@MartinaBrandl Ja, das verstehe ich. Es ist aber auch so, dass es extrem viel(e) gibt und jeder möchte 5+ eur pro Monat. Seien es Aktivisten, Vereine, Künstler, Magazine, unabhängige Journalisten/Blogger usw usf.

Und jeder Wunsch ist legitim, jede Stimme wichtig und sollte nicht verstummen, jede Arbeit sollte auch finanzielle Anerkennung erhalten.

@maschinentraum PS: bei mir ist der Betrag auf Patreon übrigens frei wählbar. Kann auch 1,- Euro sein. Aber ich versteh schon deinen Punkt. Ich bekomm ja auch täglich die Bettelbriefe von allen möglichen wichtigen Verbänden und Wikipedia und und und.....man kann nicht alles machen, man sucht aus, was einem wichtig ist. Ich zahl für die taz.

@MartinaBrandl Na das klingt jetzt aber negativ - "Bettelbrief" 😁 Aber ich glaube, negativ geframed drückt es das Dilemma gut aus (im Kontext der anderen Antworten). Die einen suchen händeringend Einnahmen, um das was ihnen am Herzen liegt, weiter als (Neben-)Beruf machen zu können, den anderen ist es wahlweise egal, oder sie fühlen sich überfordert von den Hilferufen.

Ich zahle für das, was mir am wichtigsten ist. Nicht dafür, was mir wichtig ist - dafür reicht das Geld nicht. 😶

@maschinentraum Sorry, "Bettelbriefe" haben wir das etwas locker hier bei der Parteiarbeit gennant. Ist nicht ernst gemeint.... Das sind halt so Briefe: bitte spendet für den Wahlkampf....etc.
Aber ich bin schon hauptberuflich Künstlerin. Seit 30 Jahren. Diejenigen, die das nebenberuflich machen und dann die Gagen drücken, weil sie finanziell abgesichert sind und das unsicher Künstlerleben scheuen, machen uns das Leben übrigens zusätzlich schwer.
@MartinaBrandl Guter und interessanter Punkt. Ich hatte jetzt an die Leute gedacht, die den "Hauptberuf" nur als absolute Absicherung betrachten und den "Nebenberuf" pushen, weil sie nur darauf wirklich Bock haben. Das es auch Menschen gibt, denen der "Nebenberuf" relativ egal ist, weil sie ja nen sicheren und potentiell gut bezahlten "Hauptberuf" haben und entsprechend auch einfach mal "für lau" was machen (Hauptsache bekannt werden), hatte ich jetzt gar nicht auf dem Schirm.
@maschinentraum Egal ist es ihnen nicht. Sie haben aber nicht den Mut, volles Risiko zu gehen. Ich kenne inzwischen Kollegen, die ein gut gehendes Kleinunternehmen haben und gleichzeitig mit professionellem Management über 100 Termine im Jahr spielen. Und dann die vielen Hobbybands, die für umme spielen. Mehr und mehr muss man sich an deren Gagen messen und sehr oft kommt die Anfrage, umsonst zu spielen, weil das doch eine gute Gelegenheit wäre, sich präsentieren zu können.