Lügenmaul Linnemann erzählt mal wieder von den unendlichen Geldtöpfen, die Bürgergeldepfänger:innen abgreifen und die Presse druckts brav ab.

Nein, es gibt kein zusätzliches Wohngeld.
Nein, Kindergeld wird ihnen komplett abgezogen.
Nein, Bürgergeldempfänger:innen bekommen nicht eine Massnahme nach der anderen spendiert.
Nein.
Nein.
Nein.

Fertig.

Alleinstehende Bürgergeldempfänger:innen & Alleinerziehende bekommen 563 Euro.
Paare erhalten je Partner 506 Euro.

Dazu die Warmmiete.

Das wars.

Ergänzung:
die Warmmiete zahlt die Kommune anteilig, und setzt auch die Obergrenze.

Wer keine Wohnung innerhalb dieser Obergrenze findet (z.B. weil es keine Sozialwohnungen gibt) muss die Differenz aus dem Regelsatz zahlen, der sich sowieso am Existenzminimum ausrichtet.

Solche Bürgerldempfänger:innen kratzen also unter Existenzinimum rum, während Vermieter:innen unbeschadet durch sämtliche Krisen der letzten Jahrzehnte rutschen.

Würden Kommunen Sozialwohnungen bauen würden sie den Bedürftigen am 30. des Monats das anteilige 'Wohngeld' überweisen und bekämen es mit der Mietzahlung am Monatsanfang zurück.

Klaro, abzüglich Nebenkosten & Heizung ... aber ansonsten: jipp.
So wäre das.

Aber man war ja der Ansicht das der Markt das alles regelt und hat die Sozialwohnungen für nen Appel und nen Ei an Wohnungskonzerne wie Vonovia , Deutsche Wohnen und Co verschleudert.

Jetzt regelt der Markt und die Ärmsten sind schuld?

Wie der Markt regelt kann man sich bei Gestalten wie Benko anschauen:

der hat nicht nur das Kaufhaus übernommen, sondern auch das Gebäude.

Dann hat er die Miete hochgesetzt.

"Wie?", denkst Du ... "da schadet er sich doch selbst?!"

Nicht, wenn man den Staat für die angebliche Rettung des Kaufhauses einspringen lässt und zusätzlich die Löhne drückt.

Wir alle haben für den angeblichen Erhalt der Arbeitsplätze bezahlt und Benko hat die selbst erhöhte Miete eingestrichen.

SO regelt der Markt.

Und mal ganz nebenbei:

man versucht Benko gerade nicht wegen dieser 'linke Tasche-rechte Tasche-Tricks' vor den Kadi zu ziehen - DENKSTE!

Nein, er hat einfach unendlich Geld bei 'Investoren' eingesammelt, die sich an dem grossen Reibach beteiligen wollten.

Aber unendlich funktioniert dieses Perpetuum Mobile natürlich nicht.

Nach der x-ten 'Kaufhausrettung' lassen sich die Löhne nimmer drücken ohne das die Leute beim Amt aufstocken müssen, und die Politik kriegt nimmer die soundsovielte Finanzspritze für den angeblichen Erhalt der Arbeitsplätze 'organisiert'.

Da werden einfach nur Steuergelder in die Taschen der 'Investoren' umgeleitet und plötzlich ducken sich alle weg wenns knallt.

Und die Kaufhausverkäuferin, die mit 50 keinen Job kriegt ist das faule Stück Dreck, das sich gefälligst mal mehr anstrengen soll.

@zucker ziemlich interessant das hier: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/galeria-kaufhof-karstadt-die-geschichte-des-letzten-deutschen-kaufhauskonzerns-eine-chronologie-a-5de153ca-f853-475d-aa29-26e35e7ba470

Möchte nicht wissen, was für eine Provision die für das Verkloppen und Zurückmieten der Immobilien damals bekommen haben.

Auch interessant: 2009 gibt es eine öffentliche Bürgschaft über 50 Mio. ZUM DRUCKEN VON KATALOGEN!!! Wen wundert es da noch...

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Die einzige große Warenhauskette Deutschlands hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt. Der Konzern ist schon seit Jahrzehnten ein Sanierungsfall. Wie kam es dazu?

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