18 Verletzte in #Hamburg.
Erst Empörung – laut, wütend, voller Vorurteile.
Dann: Stille.
Denn die Täterin war eine deutsche Frau, psychisch krank.
Kein politisches Motiv.
Wäre es anders gewesen – die Empörung wäre geblieben.
Mit pauschalen Schuldzuweisungen. Mit politischen Forderungen.
Diese Doppelmoral ist widerlich. Und gefährlich für unsere Demokratie.
Gewalt bleibt Gewalt.

@GrueneBeate @tluhh

Was uns fehlt sind konstruktive Auseinandersetzungen für Lösungsansätze und Maßnahmen.

Psychotherapie in Deutschland ist super schwer zu bekommen, wenn man es nicht gerade selbst zahlen kann. Umgang mit psychischen Krankheiten in Deutschland ist problematisch. Auch daran ließe sich arbeiten.

Zeit und Geld für Ehrenamt fehlt. Auch daran müssten wir arbeiten.

@thijs_lucas @GrueneBeate @tluhh Die Tatverdächtige hat keinen festen Wohnsitz und wurde anscheinend am Vortag aus einer Psychiatrie auf die Straße entlassen. Das ist doch Systemversagen. Es braucht Housing First und mehr Ressourcen für effektive Sozialarbeit, damit diese Menschen mit so was nicht allein gelassen werden.

@Flo_Rian @GrueneBeate @tluhh

...ein Symptom populistischer Innenpolitik, die auf Überwachung statt Sicherheit setzt und die die großen Mängel in der Sozial-, Wohnraum- und Gesundheitspolitik nur so lange verdecken kann, bis solche Katastrophen passieren.

@thijs_lucas @GrueneBeate @tluhh Das ist auch ideologische Sozialpolitik: Menschen haben dort kein bedingungsloses Anrecht auf ein sicheres Zuhause oder medizinische Versorgung, sondern müssen sich das erst verdienen.