Mir ist rein mathematisch noch nicht klar, wie die Hinzunahme weiterer Gruppen in die gesetzliche Rentenkasse langfristig das System stabilisieren soll.

Ich meine, klar, es erzeugt erst einmal zusätzlich Einnahmen, aber diese neuen Zahlenden wollen ja dann irgendwann, wie alle anderen auch, die entsprechenden Auszahlungen. Da diese meines Wissens linear skalieren, ist da nichts zu sparen. Es verschiebt nur das Problem.

@mandelbroetchen
Die Berufsgruppen, die nun auch einzahlen sollen, liegen eher über dem Durchschnitt der derzeitigen Einzahlenden. Somit wird die Last auf mehr und stärkere Schultern verteilt.
@wastl @mandelbroetchen
Auch die Auszahlungen werden auf mehr Schultern verteilt, auf Schultern von Besserverdienern, die eine Rente über dem Durchschnitt kriegen.
@logorok
Ich gehe davon aus, dass die Einzahlungen relativ die Auszahlungen übersteigen.
Es gibt eine maximale Rente und die Beitragsbemessungsgrenze ist recht hoch.
@wastl
ja schon. Aber nachdem die meisten wenigverdienenden Beamten durch Mindestlöhner ausgetauscht wurden (Briefträger und so) bleiben fast nur noch Soldaten und Polizisten im unteren Segment. Und oben gibt es Lehrer, Richter, Staatsanwälte die dann natürlich den Maximalbetrag kriegen. Wieviel das dann tatsächlich ausmacht? Keine Ahnung, aber es wird das System nicht retten.
Wenn es eine Methode gäbe die das System dauerhaft rettet, dann wäre das bekannt und die Regierung - egal welche - würde das umsetzen und nicht mit irgendwelchen Prozenten rumschachern.
@logorok
Pfffff.... Die Lösung ist, Löhne zu zahlen und Beiträge zu erheben, die auskömmlich sind.
@wastl
Das ist eine korrekte Aussage, die aber jede Regierung mit anderen Zahlen realisiert.
Welche sind richtig? Wer definiert auskömmlich? Bisher ist noch keiner deswegen verhungert und jeder kann medizinische Versorgung kriegen. Das im Gegensatz zu anderen Ländern doch schonmal eine tolle Sache.
@logorok Auskömmlich hieße hier, dass die Rentenkasse keine Probleme bekommt. Mit entsprechend hohen Löhnen und Beiträgen.