Jan Nordhoff hat zum "Framing in der Verkehrsunfallberichterstattung" eine preisgekrönteMasterarbeit verfasst. Es ist bezechnend für eine Autogesellschaft, dass es zu diesem Feld bisher kaum Forschung gibt und dass auch die Journalismusausbildung nicht die dringend nötige Schulung leistet.
https://www.velobiz.de/news/verzerrte-wahrnehmung-veloQXJ0aWNsZS8zMjYxNQbiz
Verzerrte Wahrnehmung

Ist es angemessen, Verkehrskollisionen als »Unfälle« zu bezeichnen? Warum sind Berichte über Verkehrsunfälle oft verharmlosend? Welche Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit hat die Berichterstattung in ihrer heutigen Form?

velobiz.de
@sixtus Das ist wirklich eine gute Neuigkeit. Vor allem, da Jan Nordhoff selbst Polizist ist. Das heißt, die Analyse kommt von innerhalb der Polizei und wird daher hoffentlich eher akzeptiert. Daumen gedrückt!
@sixtus In der Journalismusausbildung hakt es an mehreren Stellen ganz gewaltig...

@sixtus

Danke für den Link zum Artikel über die Masterarbeit. Der alleine ist schon sehr aufschlussreich und leider auch traurig.

@sixtus Empfehlenswert zu diesem Aspekt ist auch das Buch von Jesse Singer "There are no accidents" (Es gibt keine Unfälle). Die sog. "Unfälle" sind tatsächlich erwartbare Ereignisse, weil die Infrastruktur Fehler nicht verzeiht.
https://www.motherjones.com/media/2022/08/jessie-singer-accidents-cars-bicycles-death-safety-there-are-no-accidents-interview/
When cars kill, it's not an "accident"

"Mistakes are inevitable, but our failure to protect people is not."

Mother Jones