#Medizinischer Rat im #Konsumentenmagazin?

Im Konsumentenmagazin Saldo wurde eine medizinische Frage gestellt beantwortet. Möglicherweise ist diese Person medizinisch ausgebildet, doch das ist nicht sicher.

Mich stört daran, dass
1) ein medizinisches Problem an ein Konsumentenmagazin gelangt - für diese Frage gibt es medizinische Fachstellen, welche die gesamte Problematik anschauen und sich Gedanken zur Therapie machen sollen - das ist kein Thema für öffentlichen Diskurs.

2) ein pauschaler Behandlungsvorschlag gegeben wird, ohne dass die gesamte medizinische Situation berücksichtigt wird. Das halte ich als medizinisch fahrlässig und würde von einer medizinischen Fachperson nicht geduldet - auch aus Überlegungen der Sorgfaltspflicht.

Was meinen meine medizinischen Kolleginnen und -kollegen dazu? Findet ihr das adäquat?