Unter Experten ist die Debatte, ob Trumps Bewegung "Faschismus" ist, inzwischen vorbei. Unsere Medien sollten die Dinge beim Namen nennen. Die Historikerin Annika Brockschmidt mit einer Liste der Kennzeichen von Faschismus - und wie sie auf Trump zutreffen. https://www.volksverpetzer.de/analyse/trumps-faschismus-nennen/?utm_source=mstdn
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@Volksverpetzer Die hiesigen Medien nennen doch auch Diktaturen und Diktatoren nicht beim Namen. Es wird politisch korrekt und möglichst unverbindlich mit den so dringend notwendigen klaren Einschätzungen der Medien mit der Welt-Situation umgegangen, dass es bisweilen sogar zum Framing und zur Realitätsverzerrung kommt ...
@andreas_heitmann @Volksverpetzer
Das wird mit den üblichen Floskeln verbrämt. mutmaßlich, umstritten etc.
@Volksverpetzer Das traurige ist das man all die Punkte mittlerweile auch vermehrt bei CDU, SPD, FDP und den Grünen findet. Grad wenn man sich mal im Asyl oder Bürgergeld anschaut wo wir "praxis der gewalt" haben oder auch "entmenschlichung" (stichwort Arbeitsverweigerer, faul) usw. >.<
@Volksverpetzer
NeoFeudalismus find ich treffender.
@Volksverpetzer
...wenn ich so diese Zusammenstellung von Trump-Zitaten durchlese, erinnert mich doch etliches an Akteure des zurückliegenden Bundestagswahlkampfes - nicht immer so direkt und unmißverständlich und erschreckenderweise nicht nur aus der AfD ... der Abhang wird immer steiler und die Schmierseifeschicht gleichzeitig immer dicker...
@Volksverpetzer Den hat sogar sein eigener stockkonservativer General, welcher ihn wahrscheinlich besser kennt als 99,5 % seiner Parteifreunde, einen Faschisten genannt und seine jetzigen Verhaltensmuster zeigen ausschließlich undemokratische Faschisten. Damit dürfte jede Diskussion überflüssig und das Thema erledigt sein.
@Volksverpetzer
Trump ist ein widerlicher Typ, ohne Zweifel, aber zum Thema Faschismus sei die Frage erlaubt: Wo sind seine Konzentrationslager für politisch Andersdenkende? Faschismus ohne Lager ist doch wie Bier ohne Kohlensäure, oder nicht? Ich möchte nur darauf hinaus, dass ein alter Begriff wie Faschismus die heutigen Realitäten nicht mehr voll abbilden kann und dass ich selbst deswegen den Begriff nicht auf jeden Populisten anwenden will.

@DonKBlack

Der deutsche Faschismus hat ebenfalls nicht mit KZs begonnen, trotzdem war es Faschismus.

Und in die USA sind mit dem Gefängnis in Honduras schon deutlich auf dem Weg in diese Richtung. Zumal Trump heute schon darüber spekuliert, auch Staatsbürger dorthin zu schicken. Auschwitz lag auch nicht in Deutschland....

@Volksverpetzer

@DonKBlack @Volksverpetzer Nein, "Lager" sind kein besonderes Kennzeichen von Faschismus. Die anderen langen Listen von Merkmalen schon.

Die faschistischen Regime Südamerikas haben das sehr gut ohne große Lager hinbekommen. Mit verteilten Foltergefängnissen, Todesschwadronen und heimlichen Massengräbern.

Aber wenn du ein paar Eindrücke aus den aktuellen USA bekommen möchtest: "Unmarked Vans. Secret Lists. Public Denunciations. Our Police State Has Arrived" und "America’s Prison Economy Is Expanding - And Arkansas Is the Testing Ground". Letzteres kommentierte Kris Köhntopp zutreffend mit "Erstes KZ confirmed".

Nicht alle Populisten sind Faschisten oder wollen einen faschistischen Staat. Aber Trump und die Gruppen und Netzwerke hinter ihm, Heritage Foundation & Co, die schon. Annika Brockschmidt und Andreas Kemper bezeichnen diese Hinterleute richtigerweise als christo-faschistisch bzw klerikal-faschistisch. Selbst wenn Trump selber vermutlich an gar nichts glaubt ausser sich selbst. Er spielt immerhin seine Rolle mit und für diese religiösen Extremist*innen.

Opinion | Unmarked Vans. Secret Lists. Public Denunciations. America’s Police State Has Arrived.

Those of us who’ve seen secret police in action can’t shake a feeling of dreadful familiarity.

The New York Times
@Volksverpetzer Können Sie erklären, was eine Welt die Trump Faschist nennt, von einer Welt Unterscheidet, die Trump nicht Faschist nennt?