@resieguen Ich verstehe nicht, wie man als Studierendenvertretung die Studis derart im Regen stehen lassen kann.

Vielleicht braucht es hier mittelfristig keinen Fall. Die ganze Problematik mit dem #appzwang bekommt diesmal Medienaufmerksamkeit (https://www.tagesspiegel.de/wissen/studierende-argern-sich-uber-app-zwang-informatiker-haben-sicherheitsbedenken-13475992.html - leider paywalled), vielleicht hilft das was fuer die zukuenftige Situation.

Traurig nur, dass es das noch an mehr Unis zu geben scheint, dass Studis der Zugang zu einem appfreien #semesterticket verwehrt wird.

Studierende ärgern sich über App-Zwang: Informatiker haben Sicherheitsbedenken

Studis in Berlin müssen für ihr Semesterticket auf die App der Berliner S-Bahn umsteigen. Informatikstudierende haben an Software und Verfahren einiges auszusetzen – die Bahn antwortet.

Der Tagesspiegel

@dreiwert @resieguen

> Der Sprecher findet versöhnliche Worte: „Für die Zukunft beschäftigen wir uns selbstverständlich mit weiteren Möglichkeiten, die Tickets ‚auszuspielen‘.“

Ich bin es so Leid... das war euer Job -bevor- ihr die BVG preislich unterboten hattet. Und es wird wieder niemand die Konsequenz für dieses Debakel tragen.
Das ist aktuell das gesamtgesellschaftliche Problem: irgendwelche Manager*innen in ranghohen Positionen reden viel, aber tragen weder Verantwortung noch Know-How.

@fnwbr @dreiwert @resieguen Wozu auch Know-How aufbauen als Manager wenn man eh nicht verantwortlich ist bzw. gemacht wird?

@madalex @fnwbr @resieguen Man muss aber auch sehen, dass zu so einer Misere praktisch jedes Mal auch eine #studierendenschaft, ein #studierendenwerk oder eine #hochschule dazugehoert, die einen Vertrag mit so einem Unternehmen schliesst und damit signalisiert, dass solche Maengel egal sind.

Auch wenn es unpopulaer ist, meines Erachtens sollten Studierende, die ihr #semesterticket nicht nutzen koennen, obwohl sie einen Beitrag dafuer entrichten mussten, auch entsprechende Rueckforderungen bei der beitragserhebenden Stelle geltend machen. Anders erkennen die Verantwortlichen oft nicht, dass solches Engagement dafuer da ist, der Studierendenschaft zu nuetzen, und nicht dafuer, auch mal den eigenen Kopf fuer die Zeitung in die Kamera haengen zu duerfen. Wenn das naemlich erstmal geklaert ist, dann besteht auch die Chance darauf, dass _vorher_ nach sowas gefragt wird, und nicht erst dann, wenn die Studis in der Tram von den Kontrolleuren drangsaliert werden.