E-Mail und Office sind halt für jeden sichtbare Dinge, daher eignen sie sich gut als Beispiel.
Diese Dinge sind aber im Vergleich zu vielen Dingen im Hintergrund sehr einfach zu migrieren.
Du möchtest nicht wissen, was alles an AWS, Azure, Google Cloud hängt, und das auf allen Ebenen von eher kleinen Unternehmen bis zu Konzernen dran hängt. Selbst, wenn einzelne Dinge leicht migriebar wären, in der Summe ist das Arbeit für viele Jahre…
Nun, Cloudarrchitekturen sind ja nicht grundsätzlich verkehrt und sich in fremden Mainframes einzumieten war (ist?) auch kein ungängiges Modell. Und so sehr ich die Dinos aus Gründen an bestimmten Stellen schätze, muss man doch sagen, dass sie nicht die Lösung aller Probleme sind.
Ich halte auch wenig davon, Cloudarchitekturen zu verteufeln, aber trau, schau wem - und bleib portabel.
Cloudarchitektur verlangt ja auch nicht zwingend, dass diese Architektur und das Metall darunter gemietet werden muss. Allerdings ist es halt sehr teuer, derlei selbst zu betreiben. Gerade Länder und der Staat könnten hier in der Tat was reißen. Zu Dino-Zeiten waren kommunale Kooperationen, um den Mainframe überhaupt auslasten zu können, ja auch an der Tagesordnung.
Die Covidapp kam von SAP und war bis sie kastriert wurde recht gut; insbesondere der Datenschutzansatz. Das lag nicht an SAP, sondern daran, dass die Spezifikation weder von denen noch T-Systems kam. 🤭
Sollen sie sich doch als Dienstleister beteiligen. Dürfen sie alles nehmen und 1:1 der Privatwirtschaft anbieten. Die muss nämlich ebenfalls…