Lese "man sollte nicht hoffen, Gesetze, Regeln oder ethische Normen würden helfen den Faschismus im Zaum zu halten wenn er an die Macht kommt. Diesen Menschen sind Gesetze, Normen und Ethik völlig egal." Das ist ein Irrtum. Faschisten spielen nach anderen Regeln, anderen
Normen und haben eine andere Ethik. Schlimmer noch, sie wissen die Gesetze in einer Form anzuwenden, die Demokraten und Idealisten gar nicht im Sinn haben. Wenn ein Polizist zu mir sagt "Ja, vertraust du mir denn nicht" mit der Anspielung, ob ich denn der Polizei im Kampf gegen
Verbrecher ihm als dem "Guten" nicht vertrauen würde und weil ich gegen eine Gesetzesänderung sei, weil ich die Verbrecher beschützen wolle, dann mag er ja vielleicht tatsächlich ein "Guter" sein, aber Gesetze sind mehr als eine moralischer Impetus und die Verwendung durch "Gute"
Es gab Ende der 1920er Jahre eine Polizeireform. Durch die wirren Zeiten am Ende der Weimarer Republik sollten sie eigentlich dazu dienen, die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Jene Polizeigesetze waren im Wortlaut bei weitem nicht so schlimm wie das heutige #BayPAG z.B.
aber sie waren schlimm genug, dass die NSdAP keinen Buchstaben 1933 ändern mussten um sofort zur Tat schreiten zu können und dem NS-Staat unliebsame Menschen sofort wegsperren zu können. Tatsächlich wendet die @CSU das #BayPAG in dieser Form ja auch politisch gegen die letzte
Generation an mit einem Gesetzestext der angeblich gegen Gefährder und Terroristen eingeführt wurde. Dabei mit der gewissen Absurdität siehe Aschaffenburg, dass die eigentlich Gefährder damit gar nicht verfolgt wurden. Es geht also nicht darum, ob ich einem konkreten Polizisten
traue. Und Faschisten sind Meister der Gesetze in der Form, dass sie diese in ihrem Sinne auslegen und anwenden. Denen sind Gesetze nicht egal, sie benutzen sie nur mit einer anderen Ethik und einer anderen Moral. Das müsste ihr mal begreifen.