Ralf Hoffrogge (ZZF Potsdam) hat sich #ViktorAgartz vorgenommen (und kommt später auch auf #JohannesAgnoli zu sprechen): „Jetzt habe ich endlich dieses tolle Buch gelesen. Und kann meine Intuition bestätigen: es lohnt sich! Sowohl der Blick auf die Radikalität der linkssozialdemokratischen /1
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…. Konzepte 1945-52 kann uns heute einiges lehren — nach 40 Jahren Neoliberalismus ist weitgehend vergessen, was Reformismus einmal bedeutet hat. Gleichzeitig zeigt Hrsg. Christoph Jünke die Grenzen dieses Reformismus: die verhinderte Neuordnung durch die Alliierten, die Angst vor /2
… der eigenen Courage beim damaligen DGB — und das grundsätzliche Problem der Wirtschaftsdemokratie: Wird sie nicht als sozialistischer, sondern als rein demokratischer Kampf betrieben, verliert sie sich in Illusionen über die Neutralität des Staates … und erreicht nicht einmal ihr Ziel /3
… einer „Parität“ bei der „Mitbestimmung der Arbeitnehmer“. Insofern ist das Buch auch ein gutes Komplement zu Michael Heweners Miniatur über Johannes Agnoli, vor Kürze in derselben Reihe bei #DietzBerlin erschienen. Das Tolle an beiden Texten: Man muss keine ganze Dissertation verarbeiten … /4
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… sondern ist mit 50 bis 70 Seiten Einleitung gut im Bilde und kann dann selektiv die Dokumente weiterlesen.” — Freut uns!! Hier geht’s lang zu seinen Lesetipps: 📗 dietzberlin.de/viktor-agart... 📕 dietzberlin.de/johannes-agn... /5/

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Viktor Agartz oder: Ein Leben für und wider die Wirtschaftsdemokratie

Für Wolfgang Abendroth war er der beste ökonomische Kopf, über den die westdeutschen Arbeiterinnen und Arbeiter in der Nachkriegszeit verfügten, andere sahen in ihm den Leo Trotzki der westdeutschen Gewerkschaftsbewegung oder verglichen ihn mit Rosa Luxemburg. Vor allem jedoch war Viktor Agartz (1897–1964) einer der Gründerväter der Bundesrepublik und als gewerkschaftlicher und sozialdemokratischer Vordenker der […]

Karl Dietz Verlag Berlin