Ich lese die News von den menschenverachtenden Arbeitsbedingungen in der Tesla-Fabrik in Grünheide und denke mir:

Man hätte von Anfang an die Ansiedlung der Fabrik verbieten sollen. Es war doch total abzusehen, dass Tesla in Grünheide mit Blick auf Umweltverschmutzung und Arbeiterausbeutung genau so weiter macht, wie an den Standorten in den USA.

https://www.golem.de/news/gigafactory-berlin-tesla-kuerzt-lohnfortzahlung-bei-krankmeldungen-2503-194290.html

Gigafactory Berlin: Tesla kürzt Lohnfortzahlung bei Krankmeldungen - Golem.de

Tesla zweifelt wohl in großem Umfang Krankschreibungen seiner Mitarbeiter in Grünheide an und verweigert die Lohnfortzahlung.

Golem.de

Und es hieß immer: "Die Ansiedlung der Tesla-Fabrik in Grünheide ist super um die Wirtschaft in Brandenburg anzukurbeln! Wie viele Arbeitsplätze das schafft! Hurra!!"

Aber zu welchem Preis?

Sind das gute und nachhaltige Arbeitsplätze, die den Arbeitenden wirklich Sicherheit und einen guten Job verschaffen? Ganz offensichtlich nicht!!

Ist die Umweltverschmutzung, die unerlaubte Wasserentnahme, die Abholzungen das ganze wert gewesen? Ich denke nicht!

Ich wundere mich auch, dass bei Tesla niemand aus dem Anwaltsteam mal darauf hingewiesen hat, dass man die Beschäftigten in Europa nicht ganz so menschenverachtend behandeln kann wie in den USA und dass es hier so was wie gesetzliche Arbeitnehmerrechte gibt.

Auch wenn das unwahrscheinlich ist (weil die Rechtslage und die Fälle nicht vergleichbar sind) wünsche ich mir heimlich, dass Tesla so auf die Nase bekommt wie vor ein zwei Jahren in Schweden. https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/nov/01/one-year-on-we-know-this-swedens-trade-unions-are-more-than-a-match-for-elon-musk

One year on, we know this: Sweden’s trade unions are more than a match for Elon Musk

The epic strike could be resolved if Tesla recognised a simple fact that I’ve uncovered in my reporting, says Swedish analyst German Bender

The Guardian
Sounds like a place I'd love to work for - Lemmy.World

Lemmy