Verband Deutscher Ingenieure:
Deutschland verbraucht 17 % weniger Wasser nach AKW-Abschaltung

Die deutsche Wirtschaft hat 2022 gegenüber 2019 gut 17 % Wasser gespart. Ursache ist vor allem der finale Ausstieg aus der Kernenergie.
https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/wasserverbrauch-in-deutschland-sank-deutlich-durch-akw-abschaltung/

Wassernutzung in Deutschland sank deutlich durch AKW-Abschaltung

Deutschland hat 2022 gegenüber 2019 gut 17 % Wasser gespart. Ursache ist vor allem der finale AKW-Ausstieg 2021.

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@solarpapst

Ja, für industr. Dampfprozesse wird Wasser verdampft und fällt dann als Regen wieder vom Himmel, soweit es nicht im Prozess kondensiert wird.

Warum haben wir diesem Aspekt bisher keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet?

Warum ordnet der VDI die Größenordnung der industr. Wasserverdampfung im Vergleich zur natürl. Wasserverdunstung nicht ein?

Sinkt unser Grundwasserspiegel jetzt weniger schnell?

Sind wir der Lösung eines Problems näher gekommen?

Alles bloß Reichweiten-Bullshit?

@elottermann

@solarpapst

Nicht falsch, aber auch nicht zutreffend:
Ob das verdampfte Wasser wieder abregnet, ist eine meteorologische Frage, die wohl komplexer wettermodelle jenseits des VDI bedarf.

Die natürliche Verdunstung ist natürlich gigantisch aber konstant und erstmal (ohne Klimaerwärmung) im Gleichgewicht. Das Verhältnis von industrieller und natürlicher Verdunstung ist also eher irrelevant um ein Gefühl für den Wasserverlust durch AKWs zu bekommen.

@meinwilhelm

Ja, es macht nur Sinn auf das jeweilige Wasserreservoir zu schauen, aus dem sich das AKW bedient hat.

Und da es um Kühlwasser geht, muss man auf Mengenverluste durch Verdampfung und Temperaturerhöhung schauen.

Also haben wir im günstigen Fall 3 regionale ökol. Verbesserungen durch die Abschaltung der letzten 3 AKW.

Die Mengenangaben des VDI ohne jede Einordnung ergeben für mich jedenfalls keinen Sinn.

@solarpapst