Können wir bitte nun endlich die Sorgen all jener Menschen ernst nehmen, die sich eine klare Trennung zu demokratiefeindlichen Parteien wünschen? Menschen, die NICHT mehr Trump oder Musk „wagen“ wollen?! Insbesondere angesichts des Dramas, das sich zeitgleich in den USA abspielt? Bitte?! https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-200-000-menschen-protestieren-gegen-rechtsruck-bundesweit-demonstrationen-a-b8693824-3aca-4f16-9527-f3f06dec598d?sara_ref=re-so-app-sh
Bundesweite Demonstrationen: Rund 250.000 Menschen protestieren in München gegen Rechtsruck

Die Veranstalter erwarteten 75.000 Teilnehmer, es kamen deutlich mehr: Auf der Münchner Theresienwiese wird für die Demokratie protestiert. Auch in anderen Städten gehen erneut Zehntausende auf die Straße.

DER SPIEGEL
@kattascha wäre schön.
Es gab lauten Beifall zur Rede der Frau aus dem Münchner Migrationsrat, die auf Asyl als Menschenrecht und Lehre der Geschichte verwies. Die Pressetribühne war zu dem Zeitpunkt aber glaube ich schon quasi leer.
Auch die feministischen Beiträge vom slutwalk, pro choice & münchner frauenbund wurden gefeiert. All das, was Konservative immer abwinken wollen, dafür gibt es eine große Zustimmungsbasis. Aber aktuell kaum noch politische Repräsentation jenseits von Die Linke.

@JaneraTiciano @kattascha

Ich glaube, was du ansprichst ist aus anderen Gründen das Problem: Die Linke (Bewegung, nicht Partei) findet nur in kleinen Zirkeln mit akademischer Sprache statt.

Adorno kann jeder da zitieren, aber Adrian von der Stadtreinigung hat keinen Nerv sich sowas anzutun. Nicht weil er doof ist, sondern müde.

Die Linke fällt zunehmend mit Nischenthemen in Elitensprache auf. Diese Themen sind nicht falsch, aber häufig fehl am Platze.

@JaneraTiciano @kattascha

Letztlich ist die Linke dadurch für große Teile der Normalbürger zunehmend weniger anschlussfähig geworden, weil sie Probleme ansprechen, die die meisten Menschen nie hatten.

Es sei angemerkt, dass hier die Außenwirkung zählt. Jeder Linke wird von sich behaupten total auf der Seite der Arbeiter zu stehen - aber die Arbeiter sehen davon nichts.

@AdmSnackbar

Ja, ja, meine Existenz und meine Probleme interssieren die Kevins von der Müllabfuhr nicht. Deshalb darf man denen auch nicht erzählen, dass Faschos uns umbringen wollen, das überfordert die dann.
Und wenn wir die Leute über unsere Probleme aufklären wollen, dann schreien alle Indoktrination, Elitesprache und fehl am Platz.
Komisches Gesellschafts und Demokratie-Verständnis, dass man keine Solidarität mit Minderheiten haben soll.

@JaneraTiciano @kattascha

@PhoebeEule @AdmSnackbar @JaneraTiciano @kattascha
Nicht falsch verstehen, aber kennst Du die Probleme der Kevins von der Müllabfuhr ?
Oder interessierst Du Dich für die Probleme der Kevins ?
Sind nicht wenige, denn ist extrem harte körperliche Arbeit, mit allen dazugehörigen körperlichen Problemen, bis hin zu existenzängsten wegen möglicher Arbeitsinfähigkeit.
Setzt Du Dich für die Kevins ( was als Bezeichnung schon im höchsten Masse Beleidigend ist) für die Kevins ein ?
Warum sollten sie ?