Ist nicht das Problem mehr die Gewalt und ihre gesellschaftliche Akzeptanz, als "der Mann"? Mir erscheint das arg kurz gedacht. Ohne gesellschaftliche Akzeptanz der Gewalt würden die Opfer unabhängig vom Geschlecht leichter den Schritt wagen, Hilfe zu suchen. Statt dessen schafft eine simplifizierte "Männer = böse" Debatte eine unnötige Spaltung und sogar eine perverse Rechtfertigung für die Täter: "ich bin Mann, ich kann nichts dafür."