Ich bin zurückhaltend was die Erstzeichnung von Petitionen etc. angeht. Bei #SaveSocial mache ich eine Ausnahme: Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten.

Wir müssen offene Plattformen wie #mastodon viel stärker bewerben, Erfolgsgeschichten erzählen, Leute mitnehmen. Auch die 80 Millionen, die nie einen #twitter Account hatten.
Erster Schritt ist diese Petition: https://savesocial.eu/mitmachen

Bitte Teilen, es gilt auch im #fediverse : es gibt nicht Gutes, außer man tut es.

Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten

Rund 100 Akteur*innen aus Kultur, Wirtschaft und Medien haben sich zur Initiative Save Social zusammengetan. [1] Gemeinsam schlagen sie zehn konkrete Schritte vor, um das Internet von der Dominanz der Monopolkonzerne zu befreien und alternative Plattformen für Information und Debatte zu stärken: 1. Wir stärken Alternativen mit guten Inhalten: Mit öffentlichen Mitteln finanzierte Inhalte müssen vollständig zumindest auch auf diesen Plattformen verfügbar sein, denen offene und anerkannte...

WeAct
@rstockm Was mich ein bisschen verblüfft: Mein Eindruck ist, dass einige (viele?) der Erstunterzeichner*innen gar nicht im Fediverse unterwegs sind. Und dann habe ich mich gefragt: Was meinen die denn damit?
@anneroth Meine Sicht: die Kampagne bedient ja zwei Stoßrichtungen: a) Fediverse (und andere offene Strukturen) stärken und b) kommerzielle Plattformen regulieren.
Entsprechend lassen sich auch die 100 Leute einsortieren - welche (wie ich) denen es eigentlich eher um a) geht und aber eben auch etliche, die b) zentraler sehen mit mehr Hebelwirkung.
Beide Parteien hier zusammenzubringen ist eben auch der Versuch, das gängige "Volksfront von Judäa" Prinzip zu durchbrechen.

@rstockm Ich frage mich, wer diese Forderungen zusammengestellt hat. Die sind teils so unkonkret, dass sich unterschiedliche Leute sehr unterschiedliche Sachen darunter vorstellen. Aber auch: Da wird Interoperabilität gefordert. Die steht aber schon im DMA. Nur ein Beispiel.

So wirkt das auf mich wie "Wir wollen mal irgendwie was zum Internet sagen, aber was gemeint ist, lassen wir ein bisschen offen." Was ist die Botschaft und an wen?

@anneroth @rstockm "An: Parteichefs und Fraktionsvorsitzende der demokratischen Parteien im Bundestag, die Ministerpräsident*innen der Länder und die EU-Kommission"

Stoßrichtung a) Fediverse finde ich gut. Botschaft: Kommt (auch) ins Fediverse!

@Frau_Beckedahl Die sind da ja selber teils gar nicht, so kann das eigentlich kaum gemeint sein.

Sorry wegen des Genörgels, aber ich finde politische Kommunikation nicht gelungen, wenn die Botschaft so unklar ist.

@rstockm

@anneroth @rstockm Dort geht es dann eher um Stoßrichtung b) Plattformregulierung?

Man könnte den Auifruf auch an Alle Social-Media-Nutzenden richten. Zum Sensibilisieren, Nachdenken und Handeln.

Und Heidi könnte auch mal zu Mastodon kommen.

@anneroth @rstockm Auf Tik Tok hat sie fast 500.000 Fans.

@Frau_Beckedahl @rstockm Das wird hier schwer zu erreichen sein.

Ich vermute, dass die gerade ausreichend beschäftigt ist.

@anneroth @Frau_Beckedahl nachdem sie meinen Kurs eingeladen hatte (bzw. du) haben die Schüler*innen sie immer mal wieder in den sozialen Medien auftauchen sehen (Insta/TikTok). Das war sehr wirkungsvoll und hat sie beeindruckt. Auch wenn sie politisch anders stehen. Das ist eine Politikerin, die aus ihrer Sicht viel richtig macht. Diese Arbeit ist da drüben vielleicht einfach auch wichtiger als hier. Die SuS machen sich keinen Mastodon-Account, um Heidi Reichinnek zu folgen, würde ich sagen.

@atbense @anneroth Natürlich gehts um Heidi Reichinnek. Die Zahlen halte ich für nicht entscheidend (habe die heute nur zufällig gesehen). Und natürlich ist sie bei Tik Tok grad ausreichend beschäftigt. Alles gut so.

Der Aufruf von https://savesocial.eu/ geht an alle. Sensibilisieren, Nachdenken und Handeln.

Mittelfristig geht er dann auch an Heidi.

Homepage

Networks For Democracy. Das freie Internet wird abgeschafft – es wurde von den Big-Tech-Monopolen übernommen. Die wachsende Dominanz der Plattformkonzerne für Information und Austausch führt zu einer Konzentration von Meinungsmacht, die unsere Demokratie gefährdet. Doch das Internet gehört uns allen, wir müssen es von der Dominanz der Monopolkonzerne befreien: Unsere Gesellschaft braucht andere Plattformen für...

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