Heute vor 106 Jahren, am 15. Januar 1919, wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht mit Billigung von Reichswehrminister Gustav Noske (SPD) von Angehörigen der »Wilmersdorfer Bürgerwehr« ermordet.
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Nach einem Schlag mit dem Gewehrkolben bei der Festnahme stürzte Rosa Luxemburg und verlor einen Schuh und ihre Handtasche. Den Schuh nahm der Soldat Kurt Becker an sich, einen Brief von Clara Zetkin aus der Handtasche der Freiherr von Wechmar: Jagd=Trophäen.
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Der Brief wurde 1968 für eine Fernsehsendung an Walter Jens ausgeliehen, 1969 für mehrere 100 Mark verkauft und im Vorwärts abgedruckt. http://novemberrevolution1918.de/zeitgenoessische-revolutions-betrachtungen/clara-zetkin-einschaetzung-der-novemberrevolution-brief-an-rosa-luxemburg-vom-17-11-1918 📄
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Clara Zetkin - Einschätzung der Novemberrevolution, Brief an Rosa Luxemburg vom 17.11.1918

Berichte von Zeitzeugen und eine ausführliche Chronik wichtiger Ereignisse der Novemberrevolution von 1917 bis 1919.

Die Mörder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden noch im Februar 1970 durch ein Urteil des Landgerichts Stuttgart gedeckt.

»… im Februar 1970 verurteilte das Landgericht Stuttgart, gestützt auf die Feldgerichtsakten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division aus dem Jahre 1919, den Süddeutschen Rundfunk, die Behauptung der Täterschaft Souchons zu widerrufen.« https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Souchon 📄
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Hermann Souchon – Wikipedia