Wir müssen aufhören so zu tun, als würden Desinformation und Populismus einfach wieder verschwinden. Sie sind gekommen, um zu bleiben.Und auch wenn's wehtut: Regulierung wird das nicht lösen. Das Spiel hat neue Regeln - und die progressiven Kräfte müssen endlich anfangen, danach zu spielen. In einer Zeit, in der Ignoranz und intellektuelle Selbstgefälligkeit als als Lifestyle gefeiert wird, kommen wir mit nüchternen Fakten und erhobenen Zeigefingern nicht weiter.
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Was wir brauchen? Einen progressiven Populismus, der die Menschen dort abholt, wo sie sind. Ein Populismus, der ökonomische Ängste ernst nimmt. Der Wut auf ein ungerechtes System in konstruktive Bahnen lenkt. Statt akademischer Diskurse brauchen wir eine Sprache, die Menschen elektrisiert. Die zeigt: Wir haben verstanden, dass das System nicht für euch arbeitet.
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Das neoliberale Narrativ hat uns jahrzehntelang erzählt "There Is No Alternative". Zeit für eine neue Geschichte: Eine, die Aufklärung und Emotion verbindet. Wie? Ich weiß es auch nicht. Aber der Status quo ist keine Option mehr. Die Aufklärung braucht ein Update - oder sie wird Geschichte.
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