„Madama Butterfly“ am Opernhaus Zürich
Marco Stücklin
[caption id="attachment_29679" align="alignleft" width="300"] Opernhaus Zürich/MADAMA BUTTERFLY/Foto: Toni Suter[/caption]

Man kann sich heute nicht mehr vorstellen, dass bei der Uraufführung am 17. Februar 1904 an der Mailänder Scala dieses großartige Werk eines der größten Fiaskos von Giacomo Puccini würde. Dies lag an der damals herrschenden antijapanischen Stimmung, als nach dem 8. Februar 1904 der Krieg zwischen Russland und Japan ausbrach, aber auch an einer Rivalität zwischen den Verlagshäusern Ricordi und Sonzogno, deren Anhänger die Vorstellung störten und zu deren Scheitern beigetragen hat. Puccini zog die Partitur noch am selben Tag zurück und begann sofort damit, einige Teile des Werkes zu überarbeiten. Er machte Kürzungen und ergänzte andere Stellen. Seither wird die Oper in drei Akten aufgeführt und nicht, wie in der ursprünglichen Fassung nur in zwei Akten. Die Erstaufführung der Urfassung in Rom wurde abgesagt. Die zweite Fassung konnte aber bereits kurze Zeit später am 28. Mai 1904 in Brescia präsentiert werden und wurde sogleich ein riesiger Erfolg. (Rezension der Wiederaufnahme vom 29.12.2024) […]

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"Madama Butterfly" am Opernhaus Zürich – DAS OPERNMAGAZIN

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