Zum Thema #Heralds @ #38c3 habe ich wohl am einfachsten, da ich weiß, daß ich bei einigen Slots noch chaotischer als sonst Kirmes im Kopf hatte und einfach bei der Kernaufgabe des eigendlichen #Heralding zu Teilen nicht gut war - inspesondere wenns ins English ging.

Glaubt mir, Das tut mir aufrichtig Leid

Was ich aber sagen kann: alle anderen Vorträge, welche ich jetzt nachgesehen habe, gelungenes Heralding.hatten

"Zu viel Herz - zu wenig Stuktur"

Gerne Kritik direkt hier ruhig auch öffentlich äußern, damit andere tolle Kolleg:inmen aus dem Team der #Heralde auf dem #38c3 nicht das Gefühl haben, daß es um sie ginge.

Bin erwachsten und kann auch direkte ansprache gut vertragen - zumal ich ja auch große teile der Kritik schon selber bei der Veranstaltung auf der Bühne wahrgenommen habe.

Glaubt mir, gerade als Perfektionist ist so ein gefühltes Versagen nicht so einfach tichtung /dev/null zu schieben.

Danke für Euer Verständnis

@derPUPE So wie ich die Diskussion hier verfolge, geht es nicht darum dir (oder anderen Heralden) schlechte Arbeit vorzuwerfen. Die Frage ist ehr: Machen die in den Aufzeichungen Sinn.
Es fühlt sich teilweise beim Nachschauen der Talks komisch an, weil man die Stimmung im Saal ja gar nicht mitbekommt.

@Horstibaer @derPUPE Ne eben nicht, war schon harsch mMn.

"Der Anteil von Fremdscham ist zu groß, der Humor überschaubar und der Nutzen für Zuschauer gering"

Ich fand auch nicht jede Ansage super, mein Kumpel aber z.B. vieles sehr unterhaltsam. Lässt sich drüber streiten oder eben nicht....

Sollen sie halt Profis bezahlen oder Schulungen geben für einen festen Personenkreis. Die Menschen opfern ihre Freizeit und werden so angepöbelt....

@Toph @derPUPE Ok, diese Einschätzung teile ich nicht. Klar, gerade bei englischen Talks frage ich mich auch manchmal, warum Leute sich da zum Ansagen berufen fühlen, die die Sprache gar nicht können. Aber das ist wahrscheinlich eine Frage von Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Dort wo die Heralde mit den Vortragenden abgesprochen haben, was gewünscht ist, hat es wohl recht gut funktioniert. Vielleicht ist das die Lösung.
@derPUPE vielleicht ein paar Gedanken die mir bei deinen Sachen aufgefallen sind: Entertainment gern in den Pausen um die Leute bei Laune zu halten, aber vor den Vorträgen fand ich es meist unangebracht.
Das „Applaus, Applaus, Applaus“ während der Saal schon tobte fand ich auch deplatziert, als wenn das Publikum diese Aufforderung noch gebraucht hätte.
Ich hatte den Eindruck, dass sich aufgrund von z.B. namensausprache/verwirrung nach der anmoderation etwas verunsicherter fühlten als davor.
@derPUPE als speakerin hätte ich die Erwartung: ganz kurze anmoderation mit Namen und Titel des Talks ohne Publikumslnteraktion, damit ich weiß wann es los geht und nicht noch länger aufgeregt warten muss bis ich endlich los legen kann.
Bei längeren anmoderation (wenn nicht abgesprochen) hätte ich tatsächlich etwas Angst, dass meine Inhalte oder Einführungen in das Thema vorweggenommen werden und ich adhoc diese Einführung anders als geplant machen muss.
@ubahnverleih @derPUPE sollte eine (längere) Anmoderation nicht sowieso abgesprochen werden?
@ubahnverleih @derPUPE Das ist der Punkt, wo Heralde mit den Speaker_innen vorher reden sollten. Klar, die Person muss vorab gefunden werden und ein paar Minuten Zeit für ein Gespräch haben. Und dann müssen die eigenen Notizen korrekt und lesbar sein.
@derPUPE Geht (mir zumindest) aber auch um die. Sicher gibts da auch ein paar Positivbeispiele, aber so im Wesentlichen war das alles bestenfalls was für die Bühne, nicht für das Recording. Wenn ich ne Kurzbeschreiibung will, steht die meist am Video dran. Das brauch ich nicht noch schlecht von nem Zettel abgelesen, vorne im Video, mit unklar langem skipskipskip-Teil. Nein. Es geht da schon um das Konzept ansich, nicht um seine besonderen Blüten - unter welchen Du auch nicht singulär warst.
@derPUPE ich fand deine Überbrückung bei dem kurzfristig ausgefallenen Talk übrigens großartig!

@derPUPE Der 37C3 war mein erster Kongress, im Dezember war ich zum zweiten mal da und habe mich total gefreut, dich zu sehen, weil ich dich nach dem Opening und Closing vom letzten Jahr "kannte" und deine ehrliche, fast schon kindliche Freude und Begeisterung vor Ort unglaublich sympathisch und ansteckend finde. 🙂 Ich glaube aber auch, dass sich das nicht auf die Aufzeichnung überträgt.

Allerdings zuckt meine Freundin (Englischlehrerin) bei deinen englischen Ansagen auch regelmäßig zusammen...

@derPUPE Dass du dich jetzt stellvertretend der Kritik stellst und zu Feedback einlädst, ist fantastisch! Luft nach oben ist immer und einen Konsens, mit dem alle glücklich sind, wird es nie geben.

Aber neben dem "Orgakram" (defragmentieren, 6-2-1, Crowd Control, Talks ansagen, Q&A moderieren, ...) wünsche ich mir von den Heralds durchaus, dass sie gute Laune verbreiten und dafür sorgen, dass alle eine gute Zeit haben. Und diesen Willen kann man dir glaube ich wirklich nicht absprechen! 🙃