🧵 Corona und Kinderpsyche

https://www.n-tv.de/wissen/Deutlich-mehr-Kinder-und-Jugendliche-sind-depressiv-30-Prozent-mehr-in-fuenf-Jahren-article25308340.html

Jahrelang #Chaos in Kitas, Schulen, Unis wg notwendiger Schutzmaßnahmen für die Alten.

Nachdem die Alten geimpft waren: Regelchaos, während man den Eltern u ihren meist ungeimpften Kindern weis machte, die Kinder könnten problemlos #durchseucht werden, die Schulen und Kitas wären nur deshalb problematisch gewesen, weil - böse formuliert - das Ungeziefer sonst die Großeltern ansteckt hätte, IHNEN schade eine Infektion nicht.

Deutlich mehr Kinder und Jugendliche sind depressiv - 30 Prozent mehr in fünf Jahren

Schon die Zeit der Corona-Pandemie ließ die Zahl der depressiven jungen Menschen stark ansteigen. Aber auch nach deren Ende wird es offenbar nicht besser: Der Analyse einer Krankenkasse zufolge leiden mehr als 400.000 im Alter zwischen 5 und 24 Jahren an einer Depression.

n-tv NACHRICHTEN

Die Folgen der permanenten Durchseuchung in Kitas und Schulen: Viele KinderbetreuerInnen u LehrerInnen werden regelmäßig/bleiben andauernd krank.
Daher gibt es extrem viele und lange Ausfälle, oft Vertretungen, kurzfristig Gruppen- und Klassenzusammenlegungen.

Und von wegen, Corona sei für Kinder folgenlos...

Es folgten für 10-30% der Kinder körperlich sehr belastende Jahre.

Je nachdem, wie rücksichtsvoll die Eltern ihre Kinder erziehen und wie schwurbelig die Kinderärzte waren, wurden die länger anhaltenden körperlichen Coronaschäden als solche erkannt und man bemühte sich, dem Kind bei der Rekonvaleszenz zu helfen, in vielen Fällen aber lief es so:

Entweder wurden sie alle 2 Wochen mit irgendwas anderem nach Corona krank oder sie erholten sich von ihrer Coronainfektion nicht komplett.

Sie leiden noch monate- oder jahrelang an Schmerzen, Autoimmunerkrankungen, Entzündungserkrankungen Probleme mit Gedächtnis oder dem Prozessieren von Gedankenschritten, schweren Schlafstörungen, teilweise extreme Fatigue oder Depressionen

Da hat man sich wohl was verschätzt?

Achwas, da findet sich ein anderer Grund für, bevor man seine Naivität, Ignoranz und die Entscheidung, die Kinder (ungeimpft) mehrfach zu durchseuchen in Frage stellt.

Daher denken sich Verharmloser- Eltern, Lehrer, Schulleiter und Amtsärzte: Schmerzen Schlaflosigkeit ect, läge nicht an gesundheitlichen Schäden durch Corona, sondern an was ganz anderem!

Zum Beispiel kann man einfach schön den Druck auf die Mimosen und die faulen Durchhänger erhöhen!

Long Covid bei Kindern gibt's gar nicht, alles ne Frage der Einstellung und des Engagements!

Also immer die dauerkranken Kinder und ihre Eltern darauf hinweisen, dass es ne 6 gibt, wenn zu oft gefehlt wird.

Oder es gibt keine Versetzung, wenn das Kind nicht aufhört, so oft oder lange die Schule zu schwänzen.

Und dass es keine Nachholtermine mehr gibt für Arbeiten, weil man kann ja nicht, nur weil andauernd 30% der Kinder in der Klasse krank sind, zig Nachholtermine anbieten.

Also bedeutet das für die Kids: Immer wieder schön mit Schlafmangel, Kopfschmerzen und Fieber in die Schule oder die Klausur.

Das macht ja auch gaaar keinen zusätzlichen körperlichen Schaden bei Kindern.

Und schon gar keine psychische Überlastung, wenn jahrelang Druck von allen Seiten aufgebaut wird. (Denn natürlich sollen die Kinder trotzdem so viel 1en und 2en wie möglich nach Hause bringen.)

Einigen Kindern haben wir durch unreflektiertes, egoistisches Verhalten als Erwachsene in vielen Verantwortungsbereichen (BildungsministerInnen, Eltern, Schule, Kinderarzt) körperliche u psychische Schäden zugefügt, bei einigen jahre- oder lebenslang, beim Großteil der Kinder über mehrere Monate hinweg.

Aber: Forscher wissen ja seit einigen Jahren: Das Immunsystem wird oft über Monate bis Jahre in seiner Reaktionsfähigkeit geschwächt.

Und Kinder bekommen Corona im Schnitt 2 mal im Jahr ab.

Wie sollen sich die Kinder da komplett und langanhaltend körperlich erholen können? Oder psychisch, vom permanenten Druck?

Und dann kommt der letzte traurige Punkt dazu: Studien konnten einen Zusammenhang nachweisen zwischen Coronainfektionen und dem Auftreten von Depressionen und Angststörungen.

Die Viren greifen in den Produktionsmechanismus der Hormone ein, die wir brauchen. Hormonproduzierende Zellen werden geschädigt, dadurch fehlen bestimmte Hormone, und psychische Erkrankungen sind dann die Folge. Das kann während der akuten Erkrankung passieren, aber auch noch lange Zeit danach.

Auch hier werden Kinder meist erstmal als bockig und faul angesehen und nicht als erkrankt erkannt. Auch hier wird erstmal der Druck erhöht von den Eltern und/oder den Lehrern.

Wenns ganz schlimm wird, checkt man irgendwann, das Kind muss zum Psychiater und braucht Hilfe.

Was natürlich erst mal keiner wissen kann ist: Woher genau kommt die psychische Erkrankung? Ist es der Druck der letzten Jahre in der Schullaufbahn, zusätzlich zu den Folgen der Krankheitslast?

Ist es irgendwas ganz anderes, individuelles, ggf. familiäres?

Dass Coronainfektionen Ursache sein können hat wahrscheinlich niemand, auch nicht die Psychiatrie, auf dem Schirm (obwohl sie es sollten).

Zu guter Letzt... Was viele Corona Verharmloser und Schwurbler aus dem ganzen Thema machen:
Die Panikmache um ein harmloses Virus, die psychisch sooo sehr belastenden angeblichen Lockdowns, das Fernhalten der Kinder von Erreger-Trainingseinheiten und der Maskenzwang seien Schuld an der psychischen Misere der Kinder.

Und leider sind es diese Schwurbler, die sich im TV, den Zeitungsredaktionen, in Schulen u im Umfeld der Kinderärzte und Kinderpsychiater mit angeblicher Expertise nach vorn stellen

Es gibt schließlich genug Eltern, die das sooo gerne glauben wollen, um ihre "Mitschuld" an der körperlichen und seelischen Gesundheitsverschlechterung ihrer eigenen Kinder seit der #durchseuchung zu verdrängen.

Aber helfen tut man ihnen nicht, wennan die Ursachen woanders sieht.

Und wenn die nächste Pandemie eintrifft, zieht die Bevölkerung und die Politik das Fazit, dass Schutzmaßnahmen generell und besonders für die Gesundheit der Kinder unpopulär und zu vermeiden sind.

Na dann gute Nacht!

@d_zwoelfer

Dankeschön.

Man soll Kinder ernst nehmen wenn es ihnen nicht gut geht egal ob sie körperliche Probleme haben oder seelische.

Und wenn Kinder mit MeCfs oder Post Covid nicht mit: Das kommt von der Psyche abgestempelt und in irgendwelche Motivationstherapien oder so gesteckt würden, würden die Kinder nicht noch zusätzlich zur körperlichen Schädigung noch psychisch erkranken, nur weil Erwachsene nicht glauben wollen dass junge Menschen auch körperlich krank werden können...

@FlotteBiene86 für mich ist klar, dass
1. Covid19 nicht vorbei ist
2. LongCovid leider damit auch weiter möglich ist
3. LongCovid besser ME/CFS genannt wird, da es dazu inzwischen eine "deutsche Gesellschaft für ME/CFS" gibt, die sich um die Forschung kümmert.
4. das Thema natürlich auch Kinder betrifft und für mich ist leider auf Grund der Streitereien von Fachleuten (Kekule / Drosten) unklar, was da nun im Einzelnen wie zu werten ist (und leider gibt es Kekules Coronakompass als Podcast nicht mehr, Drostens Podcast ist auch nicht mehr aktuell und andere gute deutschsprachige hochwertige Podcasts zum Corona-Virus kenne ich bislang nicht). Kekule ist m.E. insofern beim Thema "Kinder" und "Coronavirus" einseitig, als in seiner Familie entweder selbst schulpflichtige Kinder oder zumindest Enkelkinder vorhanden sind und er m.E. deshalb einem biografischen Bias aufgesessen ist. Das gilt auch für DocEsser und seinen Podcast, der auch im Blick auf Schulschließungen leider sehr negative Meinungen raushaute. Dabei ist mir bis heute unklar, warum nicht diese Form von Kontaktbeschränkungen in Innenräumen bei Kindern unwirksamer sein sollte als bei Erwachsenen bzw. warum eine FFP2 Maske bei Kindern weniger helfen sollte als bei Erwachsenen. Klar mag das für die Unterrichtssituation und das Versäumen von Stoff samt der damit verbundenen Folgen ein Problem sein, wenn man Schulen wegen einer Pandemie schließt - aber Schulbildung um jeden Preis (auch z.B. ME/CFS bei Lehrpersonen oder Kindern ist m.E. eine schlimme Folge) ist meiner Meinung nach kein vertretbares Ziel einer demokratischen Gesellschaft, der das Grundgesetz wichtig ist (Schwurbler mal ausgenommen). Aber dort ist die körperliche Unversehrtheit (und damit Gesundheit) von Menschen ein wichtiges Ziel. Dieses Ziel sollte unabhängig vom Alter immer vor Augen sein.

@d_zwoelfer

Das kann ich voll unterschreiben.

Es ist schade dass so viele sich mit dem Thema nicht so befassen wollen.

Entscheidungen wurden nur nach Emotionen und Ängsten getroffen. Schlechte Orientierungspunkte leider.

So einige die meine Vorsicht verlachten sagen mittlerweile, "Scheiße, ich glaube jetzt habe ich nach der xten Infektion auch LC"

Aber ihre Kinder haben die nicht im Blick. Kenne ein paar mit PC (Schlafstörungen, Dauerhusten) deren Eltern das nicht checken.

@d_zwoelfer

Allerdings ist nicht alles an Post Covid Symptomen MeCfs (zb Schaden an Blutgefäßen,Herz, Lunge, Niere etc.), daher ist es sinnvoll das getrennt zu halten.

Wichtig ist mir aber, wenn man anerkennt dass Menschen nach Corona an MeCfs leiden. Sehr viele Ärzte aber glauben nicht mal dass MeCfs wirklich eine organische Erkrankungssymptomatik ist.

@FlotteBiene86 Danke für den Hinweis auf die nötige Differenzierung/Unterscheidung von ME/CFS und Post Covid, das war mir so noch nicht klar. Hast Du dazu eine Quelle zum Nachlesen und Vertiefen, die Du empfiehlst?

@d_zwoelfer

Ich müsste die Quellen wieder selbst zusammen googlen, aber im Endeffekt hilft da jede ausführliche Auflistung der um die 200 Long bzw Post Covid Symptomen.

Da kann man schon gut sehen, dass das nicht alles mit Me und Cfs zu tun hat.

Aber viele Schäden die Corona anrichtet führen zu Me oder Cfs, die ja sehr langwierig sind, bei manchen vielleicht auch lebenslang.

Aber wir wissen bei Cfs ja auch noch nicht 100%, was alles die Fatigue auslösen kann, da gibt es ja auch zig Ursachen

@FlotteBiene86 bei ME/CFS ist leider viel zu wenig Verantwortlichen bekannt, wie kontraproduktiv da "Aktivitäts-Therapien" sein können - das lernte ich aber auch erst vor kurzem durch die Beschäftigung mit dem Thema ME/CFS samt den Informationen, die man auf der Homepage der deutschen Gesellschaft für ME/CFS findet und die man nicht oft genug teilen und verlinken kann: https://www.mecfs.de/ #deutscheGesellschaftfürMECFS #MECFS
Start — Deutsche Gesellschaft für ME/CFS

Informationen über die Myalgische Enzephalomyelitis bzw. das Chronische Fatigue-Syndrom und die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS.

Deutsche Gesellschaft für ME/CFS

@d_zwoelfer

Ja, ganz genau das ist eins der Probleme.

Es werden ja schon die Leute mit MeCfs nicht ernst genug genommen...