Feuerwerk als Produkt ist halt ein schönes Beispiel für Kapitalismus: du stellst ein Produkt her, das kein elementares Bedürfnis erfüllt, du aber durch Werbung an den Mann (sic!) bringst, sich ziemlich direkt nach dem Kauf verbraucht, keine Wertschöpfung schafft, und die Folgekosten von Müll bis Amputationen und brennenden Häusern werden vergesellschaftet.
@Lapizistik Was wäre hier die nachhaltige (FOSS) Alternative?
Ein elektrischer Laser-Projektor, den man jedes Jahr wieder einstöpseln/mieten/verleihen/verkaufen kann und dem man jedes mal neue Patterns programmiert? Drohnen-Shows für größere, öffentliche Displays?

Bunte Lichter, ohne Peng-Peng und Verletzungsgefahr würden mir persönlich besser gefallen. Aber die Elektrifizierung von bestehender Industrie hat immer viel Gegenwehr.

@Nicro
Nun, erstmal könnten wir Silvester-Rituale haben, die weniger auf maximalen Verbrauch getrimmt sind. Früher sind Gestalten mit lauten Rasseln durchs Dorf gelaufen (wenn es denn schon Krach machen muß). Oder ein professionelles Feuerwerk seitens der Gemeinde, das wär nicht nur effizienter sondern auch toller. Und das können wir dann gern durch eine Drohnenshow ersetzen. Usw.

Menschen dürfen gern feiern. Und dabei dürfen auch Sachen verbraucht werden. Halt zumindest irgendwie sinnig :-)