Früher habe ich immer gedacht, das Unrealistischste in Bond-Filmen seien die durchgeknallten Super-Milliardäre, die die Weltherrschaft anstreben.

Heute weiß ich: Das Unrealistischste in Bond-Filmen sind wohl eher effizient arbeitende staatliche Institutionen und mutige, mit den nötigen Mitteln ausgestattete Einzelakteure, welche durchgeknallte Super-Milliardäre davon abhalten, die Weltherrschaft anzustreben.

@jensclasen unrealistisch fand ich an den Supervillains, dass die Menschen und die Medien sich einig waren, dass deren durchgeknallte Pläne *böse* waren – und Blofeld und Co keine Lobby hatten.

Heute werden die geistig stabilen zu Oligarchen mit Macht hinter den Kulissen und die therapiebedürftigen hüpfen auf der Bühne mit oder fahren Porsche.