@martingommel
Das Schlimme ist, dass man mit seinem Päckchen in einer neurotypischen Welt agieren muss, wenn man nicht von Sozialhilfe leben möchte. Schlimmstenfalls führt das dazu, dass man einen Grad der Behinderung beim Versorgungsamt beantragt und zusätzlich, falls dieser zu niedrig ist, einen Gleichstellungsantrag bei der Agentur für Arbeit stellt. Sonst hast du Arbeitgeber, die dich direkt aufs Abstellgleis schieben oder krankheitsbedingtes Verhalten abmahnen um so dir zu kündigen zu können.
Ein verständnisvoller Arbeitgeber, der auf ein chronisches Paket aus Depression (gerne verknüpft mit Bipolar/AD(H)S/Autismus) dauerhaft eingeht, ist ein Privileg und ein Luxus. Viele sind da anfangs Verständnisvoll, aber wollen, dass du mittelfristig wieder "gesund" wirst.