Schon wieder #REcherche Fragen von mir zum #schreiben

Jemand hatte erst einen Radunfall, geht aber "weil Arbeit wichtig" blah nicht zur Ärztin.

Dann klappt sie zusammen und wird im Krankenhaus wieder wach.

Man diagnostiziert ihr eine Herzschwäche.

Könnte mir jemand dazu etwas sagen? wie lange im Krankenhaus? Medikamente ja?

wie geht es weiter, wenn entlassen?

und auch persönlich, wie reagiert mensch auf so eine Diagnose?

#Arztroman

@abuerkl Erstmal untersuchen lassen, was es genau ist. Ohne Medizinerin zu sein, kann sowas nach dem bisher gehörten in jede Richtung gehen. Von Dauermedikation über manche Dinge nicht tun bis behandeln und warten bis hin zu OMG.
@abuerkl
Nichts für ungut, aber das klingt für mich eher nach Melodram als nach Realität.
Zum Hintergrund: Ich habe eine Herzschwäche. Mein Sinusknoten (das ist der Bereich, der normalerweise dafür zuständig ist, dass das Herz schlägt) arbeitet gar nicht. Ich habe mehrere Jahre mit Ersatzrhythmus gelebt, bevor das aufgefallen ist. Das hat mich kurzatmig, müde und wenig belastbar gemacht. Wahrscheinlich hat es auch Depressionen verursacht. Trotzdem habe ich (in Maßen Sport) getrieben. ...
@abuerkl Ohnmächtig geworden bin ich nie.
Aufgefallen ist es erst, als ich zum Arzt gegangen bin, weil mir klar geworden ist, dass ich sterben kann, wenn ich es möchte (klingt sehr esoterisch, aber die Dame Tod und ich sind uns schon mal begegnet. Andere Geschichte, aber damals bin ich fast gestorben, weil ich diese Anzeichen nicht ernst genommen habe). Zwei Tage später hatte ich einen Herzschrittmacher.
...
@abuerkl Deshalb vermute ich sehr, dass es nicht lege artes ist, Menschen, die wegen Herzschwäche zusammenklappen, medikamentös zu behandeln, sondern dass das erst recht eine Indikation für einen Schrittmacher ist.
@abuerkl Und vom persönlichen:
Ich bin eine Belastung los.
Meine Muskeln haben fast zwei Jahre gebraucht zu regenerieren, aber das Gefühl nach der OP war unbeschreiblich. Sämtliche Belastungen waren vergessen (Termine und alles mögliche andere auch, aber das war egal). Mein Inneres war riesig, funkelnd, leicht und luftig; ein Rokkoko-Ballsaal mit glänzendem Parkett und goldgeramten Spiegeln.
Das Vorher war übel. Der Schrittmacher ist die Lösung, nicht das Problem.

@Nike_Leonhard @abuerkl

Der Schrittmacher ist die Lösung, nicht das Problem.


Endlich sagt das mal einer! 👏👏

Ich hab, nachdem (nicht nur der Herzschwäche wegen, die ist auch bei mir ein zusätzliches Symptom und hat sich aus anderen Vorgeschichten, z.B. Infarkt, entwickelt) sich hauptsächliche #tachykard'e Rhythmusstörungen entwickelt haben auch gleich ein ICD, also einen mit Defibrilator, eingesetzt bekommen.

Andere finden das "schlimm", ich dagegen freue mich. Denn: beenden sich die scheiß Rasereien nicht von selbst weiß ich, dass das Teil notfalls draufhaut.

Bis jetzt gab es noch keine "Therapie" bzw. keinen Schock. Aber es beruhigt, den kleinen Helfer "immer dabei" zu wissen...

@abuerkl Eine #Herzschwäche hat oder "erwirbt" man, wie man mir im Krankenhaus so schön einfühlsam erklärt hat. "Gewöhnen Sie sich dran" hat er ebenso freundlich desinteressiert hingeblubbert, als ich ihn wegen der damit zusammenhängenden #Herzrhythmussörungen ( #HRST ) gefragt habe. 

Dauer des bzw. der Aufenthalte im Krankenhaus? Je nach Schwere wohl. Bei Eskalationen ("Dekompenmsation") wohl zwischen ein, zwei, drei Nächten für evtl. Anpassung d. Medikation, wenns schwieriger ist auch mal ne Woche.

Bei mir waren's mal zehn Tage, aber nur weil sich zeitgleich eine Herzbeutelentzündung nach der Implantation eines #ICD / #Defi's ausgebildet hatte.

Wie oben gesagt: Wenns nicht so schlimm (haha, relativ) ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es mit ein zwei Nächten getan ist. Kommt aber auf den Patienten/Patientin an, "Allgemeinzustand" u. evtl. andere erlittene od. bestehende Erkrankungen.

Heilung gibts nicht, aber gut eingestellt hat man (ich kan nur für mich selbst sprechen!) keine großen Probleme.

Mehr fällt mir so "aus'm Lameng" nicht ein. Vielleicht hilfts Dir ja weiter.